Was tun, wenn man bei Ebay übers Ohr gehauen wurde, der Verkäufer aber irgendwo im Ausland sitzt und sich weigert, einem das Geld zurück zu erstatten? In diesem Fall erstand der Käufer ein Notebook, welches vorgeblich 2 Gb Ram, ein DVD-RW Laufwerk usw. besaß. Nix da, das Gerät lief nicht einmal mehr.
Interessant wurde es allerdings erst, als der Käufer feststellte, das zumindest die Festplatte des Notebooks noch lief, und zwar besser, als der Verkäufer es sich wohl erträumt hätte: Neben den eingescannten Pässen des Verkäufers und seiner Mutter, Studiennachweisen und ähnlichen sehr persönlichen Dokumenten fanden sich ca. 90 mit der Handykamera geknipsten Bilder von Frauenfüssen, deren Besitzerinen wohl kaum davon wissen dürften, nun als Wichsvorlage Anschauungsobjekt für einen Fußfetischisten zu dienen.
Aber was nutz einem dieses Material? Genau, in Zeiten, in denen jeder Web 2.0 ruft, liegt es nahe: man erstellt ein Blog!
Rache ist süß.
amnesty international feiert derzeit den 45zigsten Gründungstag. Anstatt sich selbst zu feiern, gibt es eine Kampagne, die sich gegen Zensur und Unterdrückung der Informationsfreiheit im Internet richtet.
Die Kampagne irrepressible richtet sich dabei gegen jede Einschränkung der elektronischen Medien, sei es durch Überwachung von IRC-Channels, Verhaftung von nicht regierungskonformen Bloggern, Zensur von Suchmaschinen in bestimmten Ländern durch Mithilfe von Konzernen, die bereitwillig kooperieren, um nur mitmischen zu können.
Aus diesem Grund gibt es hier nun in der Sidebar ein Kästchen, welches mit von repressiven Regierungen zensierten Texten (bzw. Fragmenten davon) gefüllt ist.
Weiterhin bitte ich meine Leser, folgende Petition zu zeichnen und davon weiter zu erzählen:
The Pledge
I believe the Internet should be a force for political freedom, not repression. People have the right to seek and receive information and to express their peaceful beliefs online without fear or interference.
I call on governments to stop the unwarranted restriction of freedom of expression on the Internet – and on companies to stop helping them do it.
Oder auf Deutsch, übersetzt von Kai Raven von
Rabenhorst:
Ich glaube, dass Internet sollte eine Kraft für politische Freiheit sein und nicht der Unterdrückung. Menschen haben das Recht, ohne Angst und ohne äußere Einmischung Informationen zu suchen und zu erhalten und ihre friedlichen Überzeugungen online auszudrücken.
Ich rufe die Regierungen dazu auf, unberechtigte Einschränkungen der Meinungsfreiheit im Internet zu beenden und die Unternehmen, ihre Unterstützung bei derlei Einschränkungen einzustellen.
Weiterhin kann man auf einer Karte der Open Net Initiative Hinweise zur Zensur der verschiedenen Länder sehen. Auch Deutschland ist nicht unbefleckt.
Ich berichtete ja neulich über die Überlegungen der Postbank, die Bundesliga zu sponsorn und damit zur Postbank-Bundesliga zu machen.
Das Kasperle-Theather geht jetzt weiter, da die Telekom wohl sauer auf die DFL ist. Man habe bei den Verhandlungen über die Übertragungsrechte nur deshalb kein Angebot für die Ausstrahlung über Kabel und Satellit getätigt, weil man davon ausgegangen sei, daß sowieso wieder mal Premiere den Zuschlag erhält.
Nun hat aber Arena den Zuschlag für die Übertragungsrechte erhalten und die Telekom, Sponsor etlicher Erstliga-Vereine, der WM 2006 und der DFL, schmollt.
Um auf die Telekom zuzugehen, bietet die DFL nun neben weiteren Hors d’œuvre auch ein Namenssponsoring an:
Telekomliga
Meine Güte, es wird immer lachhafter. Man könnte ja auch die Namensrechte der Spieler verkaufen, wie wäre es mit Nutella Kuranyi, Haribo Ballack oder Becks Kahn? Oder man stelle sich die Begegnung Telekom-Deutschland vs. Telefonica Spanien vor. Mir schaudert.
Via heise.
Meiner einer ist schon völlig im Sommer angelangt. Grund dazu ist das Reggea - Album, daß mir Franky am Donnerstag geliehen hat: Down Sound Record - Rackaz
Coole jamaikanische Musik, die nicht auf den klassischen Bobby Marley begrenzt ist, aber dennoch klar zu den Wurzeln steht.
Ach ja, ein Video muss sein, vor allem, da es mein Lieblingslied von dieser CD ist. Chop chop bush:
[gv data="l0xSH_pODGg"][/gv]
In einem Lied der Combo PIL (Public Image Ltd.) fragt John Lydon (a.k.a Johnny Rotten)
“who censors the censor? can I do that myself?”
und stellt damit die Frage, die sich jeder Blogger irgendwie stellen muss.
“make up my own mind like anyone else
forget me, forget me not
remember me like acid drops”
Gerade bin ich über folgendes Video gestossen, welches, wenn auch weit hergeholt, eine eventuelle Zukunft der Medien inklusive der Blogosphäre vorhersagt:
[gv data="GnNZ0RAL7os"][/gv]
Darauf habe ich nun wirklich keine Lust. Toni Mahoni ist nett, aber als Kanzler? Deshalb gilt für mich C-List Blogger das Motto des PIL-Songs.
Denn Mainstream hat schon seine Berechtigung, doch nicht alles, was alle mögen, muss auch wirklich gut sein.

Originally uploaded by metzecki.
Wie man hier sieht, im Club Thing wird derzeit renoviert. Der große Saal wird von Franky frisch verputzt und von weiteren helfenden Händen auch gestrichen (mintgrün?). Des weiteren wird ein ca. 1,2 Meter hoher Sockel aus naturbelassenen Holzplanken (Arrgh! Pirates! schickt sie über die Planke
) an der Wand angebracht, der durch seine natürliche Maserung Schmutz aller Art gut verbergen sollte.
Der Barbetrieb geht natürlich weiter, wenn auch mit Einschränkungen, da ein betreten oder betanzen des “Grünen Salons” nicht möglich ist.
Mittwoch gibt es wieder das wöchentliche Guerilla Familia Event mit Franky & Ecki und evtl. auch Le Fossy. Musikalisch wird sich der Abend an geschmackvollem Hip-Hop und groovigem Electronica orientieren, das Bier wird kalt sein und auf dem Hof wird es ein Feuer geben, also Grillzeug mitbringen!
Kommentare
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