Eckis Kochstunde: Pizza

Klar, beim Italiener schmeckt die Pizza meistens doch besser, als die Selbstgemachte. Ich schätze, das liegt an der Erfahrung, am Backofen und am speziellen Pizzamehl.

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Trotzdem habe ich heute Abend ein Blech Pizza zubereitet und Dani meinte, ich solle ihm doch das Rezept zukommen lassen. Here we go.

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Pizza kurz vor dem Backen

Man benötigt für ein Blech Pizza mit eher dünnem Boden folgendes:

Teig:

  • 300 g Mehl

  • 150 ml lauwarmes Wasser

  • 1/2 Würfel Hefe

  • Salz (ca. 1 gestrichenen Esslöfel)

  • ein Schuß Olivenöl

Tomatensauce:

  • 1 Dose gestückelte Tomaten

  • 1 mittelgroße Zwiebel

  • 1-2 Zehen Knoblauch

  • Salz, Pfeffer, Oregano, Zucker

  • ein Schuß Olivenöl ;)

Belag:

Ganz nach belieben, jedoch sollte man die einzelnen Zutaten noch schmecken können, also nicht überladen! Obwohl, wers mag…

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel geben und nach Geschmack Salz hinzufügen. Den halben Würfel Hefe in eine kleine Schale geben und mit einer Gabel zerbröseln, dann mit ca. der Hälfte des Wassers glattrühren. Die Hefe und das restliche Wasser zum Mehl schütten und gleich noch einen Schuß Olivenöl dazugeben, das macht den Teig schön geschmeidig.
Dann geht es los, die Mischung muss durchgeknetet werden. Dazu nimmt man die Hände, maschinell bekommt man einfach keinen Teig hin, wie man ihn braucht: schön glatt, homogen und geschmeidig. Das Kneten dauert eine Weile, gibt aber Muckis. Wenn man meint, das der Teig genug hat, hängt man einfach noch 1-2 Minuten dran, nur zur Sicherheit.
Danach muss der Teig in die Ecke, und zwar in eine warme und zugedeckt mit einem sauberen Spültuch. Dort darf er sich ca. 45 Minuten vom Fight erholen und sich neu aufbauen.

In dieser Zeit widmet man sich der Tomatensauce. Dazu hackt man die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfelchen, dünstet sie in einem kleinen Topf (am besten eine Kasserolle) und gibt dann die Tomaten aus der Dose dazu. Man könnte natürlich auch frische Tomaten nehmen, die man zuvor unter zu Hilfenahme von kochendem Wasser geschält und dann gewürfelt hat, jedoch habe ich keine mehr in der entsprechenden Qualität gefunden.
Dann kommt eine Prise Zucker, ein Teelöfel Salz sowie Pfeffer und Oregano nach Gusto hinzu. Umrühren, Deckel drauf und mindestens 15 Minuten unter schwacher Hitze köcheln lassen. Man kann diese Sauce auch gut im Vorraus zubereiten, da sie vor der Weiterverwendung eh etwas abkühlen sollte.

Der Teig wird jetzt entweder auf dem (mit Olivenöl eingepinselten) Backblech ausgerollt oder dort mit Handballen und Daumen gleichmässig ausgebreitet. Dort darf er nochmals 10 Minuten ruhen, bevor man erst gleichmäßig die Tomatensauce darauf verteilt, dann einen geeigneten Pizzakäse (keinen zu kräftig schmeckenden!) darüber reibt.

Nun steht es einem frei, womit man die Pizza belegt. Heute war es bei mir Rindersalami, geräucherter Schinken, schwarze Oliven sowie italienischen Mozarella. Auch sehr lecker kommt die puristische Variante mit echter Büffelmozarella, frischen Tomatenscheiben und Basilikum, wobei ich in dem Fall den anderen Käse weglassen würde. Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, was er auf seiner Pizza mag.
Jetzt geht es bei 240 ° ungefähr 20 Minuten (das ist von Ofen zu Ofen anders) ins heisse Rohr. Danach sieht es so lecker aus:

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Ich kann euch sagen, die war lecker! Demnächst werde ich mir übrigens einen Pizzastein zulegen, damit die selbstgemachte Pizza dem Orginal noch etwas näher kommt. Ich werde dann selbstverständlich darüber berichten.

Viel Spaß beim nachmachen!

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2 Kommentare zu “Eckis Kochstunde: Pizza”


  1. 1 dani

    Danke und viele Grüße :)

  2. 2 Ecki

    Warte es ab, bis du erst meinen Zwiebelkuchen zu schmecken bekommst. Diesen Freitag ist es ja soweit, da ist Wiener Abend im Club Thing.

    Ich hoffe ja, dass du kommst!?

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