Monthly Archive for Oktober 2006

Überwachung ist Sicherheit (fiktive Kurzmeldung)

Staatsminister Hubert Hiltenfein lies heute verlautbaren, daß das Automobil immer mehr zum Haupttransportmittel radikaler Explodisten wird. Nur noch 10% des täglichen Terrorismus werden zu Fuß beschritten.

Laut den der Öffentlichkeit aus Sicherheitsgründen nicht zugänglichen gemachten Berichten wird klar, das sich die Köpfe von Al Daq Shlimma Woad hauptsächlich per Automobil von Terror-Meeting zu Terror-Sitzung bewegen.

Aus diesem Grund und auf Anraten der Vereinigten Staaten gegen des Terrorismus erwägen die Minister des Inneren und des Äussersten und der Hochfinanz sowie des Hindukuschs eine schärfere Kontrolle des Automobilverkaufs. So sollen Kraftfahrzeuge nur noch an die von der WTO streng definierten Staaten exportiert werden.

Des weiteren soll im Inner-Deutschen Bezirk ab 2010 eine grundsätzliche Bestimmungspflicht gelten, die die Überwachung der Sicherheit der Automobile regelt. PKWs werden von Maut- sowie Tankstationen erfasst, ihre Insassen auf nicht angemeldete und daher illegale Mitfahrer überprüft und gleichzeitig biometrisch abgleichbare Bilder erstellt.

Hiltenfein lies verlautbaren, dass durch eine solche Überprüfung die entgültige Sicherheit des Staates gewährleistet würde. Die Datenschützer der Länder meldeten zwar ihre Bedenken an, doch wer will schon gegen einen Schritt in Richtung alles umgreifende Überwachung Sicherheit sein?

Sonntag Ruhetag

Die letzten beiden Tage waren recht anstrengend, deshalb gibt es nur den Verweis zum Flickr Photoset vom Wiener Abend.

Und jetzt muss ich meine schmerzenden Muskeln und Knochen weiter auskurieren. Nie wieder Klaviertransporte…

Oh, ich sehe gerade, dass ich heute warscheinlich noch den 10.000 Besucher hier begrüßen kann. Falls jemand bemerkt, das er es ist, bitte ein Screenshot machen und an mich schicken.

Wiener Abend

Morgen ist es wieder einmal soweit, es ist Wiener Abend im Club Thing. Der Neue Wein ist bereits gekühlt, die Hemden gebügelt. Einmal im Jahr sind auch Clubbies ordentlich und die Vorstände sind vornehm unterwegs.

Und obwohl es sich Wiener Abend nennt, gibt es schwäbischen Wein und schwäbischen Zwiebelkuchen. Heute haben wir jedenfalls den Club geschlossen gelassen und aufgeräumt.

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Das Deko-Team mit hellblauen und lachsfarbenen
Papiertischdecken

Auch wenn ich die Farben der Deko absolut nicht mag, muss ich doch sagen, dass es stimmig ausschaut. Und hey, wir waren eigentlich nur Jungs, die dekoriert haben ;)

Wer nichts zu verbergen hat…

hat auch nichts zu befürchten. Immer wieder hört man diese Phrase von Beführwortern moderner elektronischer Überwachungstechnologien. Nun ist allerdings Dan Gudmundson, Chief Technology Officer der mit Sicherheits Überwachungs-Technologie handelnden Firma Optosecurity, von einem Sicherheitssystem seiner eigenen Firma “aussortiert” worden.

Der heise Newstickerdazu:

Das erste optische Bedrohungserkennungssystem der Welt wollte Dan Gudmundson, Cheftechnologe der kanadischen Firma Optosecurity, auf dem Fall Microprocessor Forum vorstellen. Er kam nicht dazu. Bei seiner Anreise, so ließ der Veranstalter wissen, hatte die Sicherheitsschleuse am Flughafen in Ottawa einen Alarm ausgelöst: Der dort eingesetzte Massiv-Parallel-Rechner von Optosecurity wollte Sprengstoffspuren an Gudmundsons Kleidung erkannt haben. Alle Unschuldsbeteuerungen halfen nicht. Vom eigenen Überwachungssystem gestellt, blieb der Entwickler in Polizeigewahrsam, bis er schließlich seinen Flug nach San Jose verpasst hatte. Der Vortrag fiel aus.

Also, lassen wir unser Leben ruhig immer intensiver Überwachen. Wir haben ja schließlich nichts zu verbergen…

Don’t drink & blog

Es gibt einfach ein paar Sachen, die man im alkoholisierten Zustand sein lassen sollte. Dazu gehört neben Anrufen bei der ehemaligen Freundin und eben Bloggen auch, dass man keine unbedachten Interviews nach einem Linkin Park-Konzert gibt:

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Ich gelobe Besserung. Beim nächsten Anflug von alkoholgeschwängertem Weltschmerz singe ich im Klo traurige Lieder. Das hört dann wenigstens keiner und es steht am nächsten Morgen nicht im Internet.

The Loch (neudeutsch: No idea)

Irgendwie ist es jetzt soweit. Ich hab mich gefragt, wie schon so oft, ob es überhaupt etwas bewegt, für mich bringt, das ich weiter am Eckpfeiler schreibe.

Ich schreibe jetzt über Essen, filtere ein wenig Gootube, motze über unsere Stadt, verzweifel über den Club Thing (und geh doch immer wieder hin).
Ich schäme mich für Artikel, die ich im Alkoholeinfluss schrieb, ärgere mich an der Nüchternheit der Andern. Es gibt so viel zu meckern, so viel zu viel zu meckern, zu lachen, zu weinen und zu denken, daß ich gar nicht nachkomme. Und wenn ich kritisiere, denke oder weine, fühle ich ständig die Phantom-Argumente unsichtbarer Kritiker in meinem Rücken.

Und dennoch gibt es kaum jemand, der sich tatsächlich mit dem was ich schreibe auseinandersetzt. Kritik ist immer nur Phantomkritik, Kommentare hinterlässt kaum einer. Keiner lacht mit mir über die dämlichen Videos, die ich gelegentlich poste, keiner setzt sich mit meinen politischen Gedanken auseinander. Denn eigentlich suche ich mit diesem Blog schon auch den Dialog mit Dir, jedoch scheint es mir ein Monolog zu bleiben.

Ich habe, ganz wie am Anfang, keine Ahnung wie dieses Blog weitergehen wird. Momentan befinde ich mich in einer Schreibkrise (gab es je einen Höhepunkt?) und habe keine Ahnung wie ich den Eckpfeiler weiterführen soll. Mir fehlt einfach das Feedback.

Die Reggae-Night ist tot

Naja, zumindest die Reggae-Night im Club Thing, die von Frank & dem Rest der bisherigen Besetzung veranstaltet wurde. Ca. 10 Stück gab es davon in den letzten 1 1/2 Jahren, wenn ich mich nicht irre, und am Umsatz der Getränke gemessen war die Letzte eine der am besten besuchten.
Eventuell wollen ein paar Andere sie weiterführen. Man wird sehen, ob das dann was wird oder eher langsam im Sande verläuft.

Hier mal ein paar Eindrücke:

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Die immer volle Theke

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Eckis Kochstunde: Pizza

Klar, beim Italiener schmeckt die Pizza meistens doch besser, als die Selbstgemachte. Ich schätze, das liegt an der Erfahrung, am Backofen und am speziellen Pizzamehl.

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Trotzdem habe ich heute Abend ein Blech Pizza zubereitet und Dani meinte, ich solle ihm doch das Rezept zukommen lassen. Here we go.

‘Eckis Kochstunde: Pizza’ weiterlesen

Rauchverbot in Deutschland?

Ein sehr genialer Beitrag zu diesem Thema kommt vom SZOn-Blog.

Ich jedenfalls würde es begrüßen, zumindest in der Öffentlichkeit.

Mixed Tape

Wow, ich stehe vor einer echt schweren Aufgabe an der ich schon fast zwei Monate verzweifle. Eine Freundin, die nach Österreich gezogen ist, wünscht sich mal wieder ein Mix-Tape von mir.

Früher habe ich das gerne gemacht, bei einem Glas Wein oder einer Flasche Bier Musik die ich für hörenswert hielt, auf Kassette und später auch auf CD zu bannen.
Die Reihenfolge war immer wichtig, anfangs musste man 2-3 Teaser bringen die Lust auf mehr machen und dem herkömmlichen Musikgeschmack der bespielten Person ähneln. Dann konnte es auch ruhig etwas gewagter werden, schließlich will man mit einem Mix-Tape auch immer ein Stück weit missionieren und später etwas in der Art hören: ” Du, anfangs hab ich ja dieses Stück gar nicht gemocht, aber jetzt gefällt es mir echt gut!”. Zumindest war das für mich immer das größte Kompliment. Und auf eine Antwort warten war fast noch spannender als Weihnachten :-D

Mein als letztes erhaltenes Mixtape

Naja, und heute sitze ich vor meiner Musiksammlung und muss an digitale Wasserzeichen, Kopierschutz, Urheberrechte und Schadensersatz denken. Schon erstaunlich, schließlich habe ich eigentlich jede Menge CDs im Regal stehen, die ich für gutes Geld gekauft habe. Trotzdem komme ich mir wie ein Schwerverbrecher vor, wenn ich nun wie früher einem Freund einen Mix aufnehmen will.
Klar, ich könnte mich auf Stücke beschränken, die unter der Creative Commons Lizenz veröffentlich wurden, es gibt da ja auch einiges Gutes. Trotzdem, ich bin deutlich eingeschränkt in meiner Auswahl.

Obwohl Alexandra (Grüße nach Ö-Reich) bestimmt das eine oder andere Album kaufen würde, wenn ihr ein Interpret von meinem Mix gefällt, habe ich nicht die Möglichkeit, für dieses Album überzeugend zu werben.
Oder ich mache es einfach trotzdem und hoffe, daß Briefe von Deutschland nach Österreich nicht mehr (oder nicht schon wieder kontrolliert werden. Zu dumm, daß so ein selbst erstelltes Cover gleich so ins Auge fällt.