Der Eckpfeiler

Schwierige Trennungsphase

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Ich bin, wie schon vor einigen Tagen erwähnt, gerade dabei den Hoster für meine Internetadressen zu wechseln. eckpfeiler.net sowie eckpfeiler.de sollen von 1blu zu Neue Medien Münnich bzw. All-Inkl.de gewechselt werden.

Von All-Inkl.de bin ich schon begeistert. Die haben prompt nach Erhalt meines KK-Antrages die Statusmeldung des Vorgangs für eckpfeiler.de auf “Neu” und mittlerweile auf “Kontrolliert” gesetzt, es muss also nur noch der alte Provider zustimmen. Dagegen gibt es von 1blu keine einzige Zeile der Bestätigung der Kündigung, geschweige denn den AUTH-Code, um eckpfeiler.net umziehen zu können.

Weiterhin läuft nun seit sicher 1 1/2 Wochen mein Mailserver nur noch schleppend, wenn überhaupt. Gelegentlich kann ich Mails verschicken, der Abruf funktioniert allerdings nur für die Kopfzeilen. Entschuldigt also bitte, wenn ich euch zur Zeit nur verzögert oder gar nicht auf eure Emails antworte.

1blu ärgert mich gerade nur noch. Noch mehr ärgert mich, dass ich es dort tatsächlich fast 1 1/2 Jahre ausgehalten habe. Diverse Einträge in Foren und Blogs bestätigen immerhin, dass ich nicht der einzige bin, der Probleme mit deren Mailserver, MySQL-Datenbankserver sowie mit der teilweise ziemlich spärlichen Erreichbarkeit bin. Es gibt sogar eine Art 1blu-Watchblog, das alle Berichte über 1blu sammelt. Und welcher Hoster erreicht schon 149 Seiten voller Beschwerden in der Webhostlist? Meine Probleme mit 1blu beschreibt so ziemlich genau dieses Posting, nur dass ich bisher immer pünktlich gezahlt habe.

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7 Kommentare

  1. Na da wünsche ich doch mehr Glück als ich bisher mit 1blu hatte. Auch bei mir kam ja jetzt “sozusagen” eine Kündigungsbestätigung von 1blu. Ich hoffe doch, daß die Damen und Herren sich beeilen mir ein Inkassobüro auf den Hals zu hetzen, damit ich ebensoschnell mit einer Klage kontern kann.

    // Oliver

  2. Hallo Leidensgenosse!

    Ich komme mittlerweile immer mehr zu dem Schluss, dass 1blu in der Tat eine Betrüger-Firma ist, gegründet und geleitet von inkompetenten Führungskräften, die offenbar anfangs auf billiges 400 Euro-Personal gesetzt hatten und das Ergebnis davon sieht man jetzt. Die Performance-Problem und die Ausfälle sind in der Tat das Allerletzte. Hast Du als POP3-Server schon mb4-1.1blu.de probiert? Dieser wurde mir auf eine Anfrage hin als Ausweichmöglichkeit genannt und funktionierte bislang weitgehend problemlos, toi toi toi. Unverschämt ist auch die Bearbeitungszeit für Kündigungen: im Schnitt warteten die meisten anderen Ex-Kunden auch 2-3 Wochen darauf, bei mir waren es exakt 20 Tage. Dito für AUTH-Codes ca. 2 Wochen. Bei mir fehlen einige Kündigungsbestätigungen bis heute. Es ist ein einziges Elend, was 1blu da als Hosting verkauft. Ein Pferd, das so lange nicht auf gesunden Beinen steht wie 1blu als Firma, hätte man schon wenige Tage nach der Geburt notgeschlachtet. Anstatt die Technik zu verbessern, schließt 1blu sinnlose Kooperationen mit Data Becker oder billiger.de und vermarktet zusätzlich Arcor DSL, nachdem man sich zuvor angeblich aufs Hosting konzentrieren wollte. Aber irgendwo muss das Geld für Luxusleben und Lustreisen von Johann Dasch und seiner PR-Tante Diana ja herkommen. Der einzige Vorgang, für den es offenbar einen Geschäftsprozess gibt und der auch immer schnell und sicher abläuft, ist die Abbuchung. Alles andere ist – für mich von außen betrachtet – irgendwo zwischen Chaos und Katastrophe verortet.

    Die Motivation meines Blogs war im Übrigen vor allem Verbraucherschutz. Man sollte niemanden bei 1blu ins Messer laufen lassen und Blogs bieten eine gute Optimierung für Suchmaschinen. Nicht zuletzt sitzt WordPress.com in Kalifornien, da wird 1blu nichts abmahnen oder anderweitig zensieren können. Ein wenig enttäuscht die Webhostlist insofern, dass dort offenbar einige Poster meinen, jeder hätte permanent Lust und Zeit, seine Domains und seine Daten von einem Provider zum nächsten zu schleppen. Teils sind da wohl auch gefrustete Billig-Reseller oder Hosting-Pleitiers dabei, die generell gegen alle Kunden hetzen, die sich kritisch äußern.

    Vielleicht sollte man einen Slogan entwickeln: “Get blue with 1blu” oder so änhlich. Denn mehr als ein Trauerspiel ist das echt nicht mehr. Wer einen Laden mit einem Anspruch wie ihn Dasch geäußert hat (Strato und 1&1 Konkurrenz machen), nach einem Jahr noch nicht am Laufen hat, sollte die Notbremse ziehen. IMHO ist der Punkt bereits überschritten, wo man das Ruder noch hätte rumreissen können. Die Kritik und negative PR für 1blu reisst nicht mehr ab und mit allem, was 1blu tut, begründet man neue Kritik, da in diesem Laden vorne und hinten nichts stimmt, so dass jeder Handschlag am Ende in einem potentiellen Desaster endet.

    Wie dem auch sei, ich wünsche Dir viel Glück bei Deinem Umzug. Seit es 1blu gibt, scheint selbst Strato zu einem brauchbaren Provider geworden zu sein: “1blu – everywhere better than here!”

  3. Pingback: Schreck lass nach at Der Eckpfeiler

  4. lol…ich hatte mir mal so einen “geilen” vserver gegönnt…traurig aber wahr. nun läuft der vertrag ja ein jahr lang und da ich ja mit dem service und der leistung top zufrieden war *reusper* habe ich den server gleich wieder gekündigt. Also schreiben aufgesezt und ab zur post damit. ja dann lange nichts gehört von der truppe bis heute…eine rechnung (wie toll) mit ” danke das sie ein wieteres jahr auf unser produkt bauen” loll….ich da angerufen und ja der nette mann am anderen ende meinte “wie kündigung das steht hier nicht wir haben keine bekommen” ich ” *pieeep* kann ja nicht sein so´ne *pieep* ich hatte ihnen doch die *pieep* kündigung zukommen lassen.” nun ja also mach ich heute noch eine kündigung fertig…….per einschreiben mit rückschein und mal gucken

  5. Oha. Oktober 2008 und ich habe dasselbe Problem. Kann es denn sein, dass 1blu solche Dinge nach über einem Jahr immer noch so praktiziert?

    Mysql-Probleme, Performance und nun das 1blu-Kündigungstrauma.

    Ich suche mal weite rim netz nach Gleichgesinnten. Vielleicht hab ich ja doch noch Lust in verbindung mit meiner Rechtsschutz denen ein Ding zu verpassen.

  6. Hallo,

    ja ich habe auch Probleme mit 1Blu….ständig Seite nicht erreichbar und das ist mir selbst kaum aufgefallen…nun eine Ueberpruefung eingeschaltet und siehe da…mit SQL (Joomla) etwa 85% Erreichbarkeit…dann Beschwerde und noch schwach angeredet worden…Für mich war es das, das Geld kann ich wohl abschreiben und auch Schadenersatz wohl kaum durchsetzbar, da ja nicht bezifferbar.

    Good luck für alle, die noch bei 1Blu sind…meine Tage dort sind gezählt.

  7. Hallo Leidensgenossen,

    ich hörte nicht auf die Warnungen im Internet und dachte mir: “Man muss nicht auf jede Netzpropaganda hereinfallen.” Also war ich so mutig, gleich 3 Webhosting-Angebote zu nutzen, bei 1blu. Im Prinzip funktionierte es. Den ersten Krach gab es aber, nachdem 1blu tagelang nicht in der Lage war, ein lausig kleines Problem in den Griff zu kriegen: Man konnte als Kunde an seinem Terminal einfach keine Mailweiterleitungen oder neue Postfächer mehr anlegen. Hier zeigte sich im übrigen das seltsame Gebaren des sogenannten Kundendienstes. Der am Telefon und der im Mailsupport schienen nicht zueinander zu gehören. Später begriff ich, dass dieses Duo eine Art Fussball mit den Kunden spielte, man kann auch sagen “Guter Cop – Böser Cop”.

    Der Gipfel dann 2010: Das Kundenberaterduo wollte mich tatsächlich betrügen und setzte dabei mit unfassbarer Dreistigkeit und zugleich Dummheit Psychoterror ein, den ich nur parieren konnte, indem ich mit meinem Anwalt drohte und mit einer Strafanzeige.
    Nur dank der Unterstützung meiner Rechtsschutzversicherung gelang es mir, 1blu zur Räson zu bringen und nun (berechtigterweise) alle Angriffe gegen 1blu zu wenden. (Merke: “Wer das Schwert erhebt, wird durch das Schwert umkommen.”)

    Fazit:

    1blu ist potentiell gefährlich. Schaut man sich deren AGB an, wird die Stossrichtung deutlich: Der Kunde soll gezielt desorientiert werden, hernach man ihn in der Hand hat und mit ihm spielt. Das deutsche Recht scheint es offenbar nicht zu stören.
    Betrachtet Euch mal in den AGB den Punkt der Kündigung: Dort ist nur von einem Fax die Rede. Ahnungslose Rechts-Laien denken, man muss/soll/sollte per Fax kündigen. (siehe auch die Kündigungsformulare oben rechts) Dass selbst die Sendebestätigung eines Faxes aber für einen Nachweis rechtsunwirksam ist (!) weiss der Laie nicht.
    1blu kann so beliebig darüber bestimmen, welches Fax angenommen wird und welches nicht. 1blu kann – auch nur so zum Spass – einfach schreiben: Sorry, Kunde, wir konnten das Fax nicht lesen… Ihr habt genug Phantasie – es gibt hier noch weitere Möglichkeiten.

    Eine beliebte Methode von 1blu scheint es zu sein – das liest man des öfteren im Internet – einfach nicht auf Kündigungen zu reagieren. Klar, mit einem Fax können die auch Faxen machen. Drum merkt Euch: Nur ein Einschreiben mit Rückschein sichert den rechtswirksamen Zugang der Kündigung!! Lasst Euch nicht auf Fax-Kontakt ein, lasst Euch nicht auf Mail ein, hebt aber alle Erklärungen, die 1blu gegenüber Euch abgegeben hat, gut auf! Im Rechtsstreit kann das sehr nützlich sein.

    Noch ein Tip: “FIRE AND FORGET!” Schickt, wenn Ihr weiter ruhig schlafen wollt, eine korrekte Kündigung per Einschreiben mit Rückschein an 1blu. Bewahrt den Rückschein gut auf. Sollte 1blu nicht reagieren und weiter Geld von Eurem Konto abheben, womöglich mit einer Drohgebärde (bei Rücklastschrift sollt Ihr viel Strafe bezahlen), gebt die Lastschrift trotzdem bei Eurer Bank zurück. Das Spiel wird 1blu entweder schnell sein lassen – wenn nicht, lasst sie kommen: sie laufen in ihr eigenes Messer.
    Wichtig dabei: Sollte 1blu Euch auf dem Rechtswege kommen (was sie kaum tun werden, wenn sie schlechte Karten haben), schaltet einen Anwalt ein.
    1blu spekuliert genau darauf, dass viele Leute keine juristischen Fachkenntnisse haben (wie auch?), dies ist offenbar ihre heimliche Profitquelle. Wenn man sich vorstellt, wie viele 1blu-Kunden auf diese Weise schon gelinkt worden sein könnten oder gelinkt werden sollen… Kein Gesetz (im Moment) verbietet es einem Provider wie 1blu, mit bösartigen Angriffen auf psychologischer Ebene Kunden einzuschüchtern, zu demütigen und sie wie tumbe Bären am Nasenring tanzen zu lassen.

    Also, wer noch keine hat, der besorge sich eine Rechtsschutzversicherung. Ich kann Euch nur dazu raten, gerade im Internet, wo hinter einer seriösen Fratze Wegelagerer lauern, die jede Grauzone des Rechts gnadenlos zu Eurem Nachteil ausnutzen werden, weil dies ihre Art ist, die schnelle Mark zu machen.

    Viel Glück!

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