Monthly Archive for Mai 2007

Dinge, die keiner braucht: Der Polizeistaat

Lange schon will ich etwas darüber sagen, doch irgendwie ist das Thema so komplex und so widerspenstig. Die Sachlage verändert sich auch von Tag zu Tag. Hatte ich vor 2-3 Jahren noch Angst vor und Zweifel an der Zweckmässigkeit von RFID, kommt mir das heute einfach nur harmlos und alltäglich vor. (Bedauerlich)

In Europa und der Schweiz sind Überwachungsdrohnen unterwegs. In Deutschland werden Studenten unter Terrorverdacht gestellt, weil sie globalisierungskritische Vorlesungen besuchen. Die Post G8-kritischer Personen wird in manchen Bundesländern gleich komplett durchleuchtet und deutsche Beamte bedienen sich zuletzt von der Stasi angewandten Ermittlungsmethoden.

Unsere Kanzlerin verlangt die totale Videoüberwachung, schließlich könntest du! oder du! Müll auf Uckermarcks Idylle werfen. Der Müll auf der Straße ist es ja schließlich, der dem weltweiten Klima den Garaus macht.

Merkel plädiert für totale Überwachung

Irgendwie ist mir gerade einfach nur zum kotzen zumute. Oder nach einem sehr lauten, bundesweit gehörten “Fuck!” Vielleicht sollte ich das einfach mal machen.

Towel Day 2007

Heute ist es wieder einmal soweit, Handtuchschwinger in aller Welt gedenken Douglas Adams. Der grandiose Autor der Bücher “Per Anhalter durch die Galaxis” starb am 11. Mai 2001 und ihm zu Ehren trägt heute jeder seiner Fans ein Handtuch bei sich.

Schließlich ist so ein Handtuch mehr als nur praktisch:

Der Reiseführer “Per Anhalter durch die Galaxis” enthält ein paar Angaben zum Thema Handtücher. Ein Handtuch, heißt es da, ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Quelle: Wikipedia

Warum ausgerechnet heute? Nun, warum nicht ausgerechnet heute?

Jeder Besucher des Club Things in Metzingen bekommt jedenfalls ein Freigetränk, sollte er oder sie ein Handtuch mit sich führen. Macht’s gut. Und danke für den Fisch.

Halbschlafittchen

Weil es gerade so gut passt, ein Video von den Eintürzenden Neubauten mit Meret Becker. Ständig verstehen sie sich falsch, treffen sich aber dennoch immer wieder in der Mitte. Nehmt euch das mal zu Herzen! Tsssa!

Einstürzende Neubauten - Stella Maris

Macht auch Mist!

Diese Botschaft lese ich zwischen den Zeilen, wenn ich diese gelungene und auf Video dokumentierte Aktion gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm sehe.

no g8

YouTube Kleinvieh

Leute, Kleinvieh seid ihr eh! Macht also gewaltig Mist, so das die “Großen” 8 sehen, dass sie nicht schalten und walten können wie sie wollen!

Oha, jetzt werde ich wohl auch endgültig zu den Linksextremisten gezählt. Tss…

Mutterfreuden

Der Muttertag ist gerade erst an uns vorüber gezogen und vielleicht auch schon wieder vergessen. Dieses Geschenk für den nächstjährigen Muttertag sollte man aber zeitig vorbestellen, da es bestimmt einen großen Run darauf geben wird. Also los, bestellt euch die Nabelschnur 2.0.

MaternaCord Commercial

Linux zum Trinken

An einem Sonntag Abend in der näheren Vergangenheit ist mir an der Tanke etwas ins Auge gefallen. Beim Einkauf eines Gute-Nacht-Biers sties ich auf das doch recht bekannte Ubuntu. Da ich schon viel davon gehört hatte, wollte ich es natürlich auch einmal ausprobieren. Etwas hat mich dann aber doch verwundert: Der Typ an der Kasse wollte doch tatsächlich 6,99 Euro von mir! Dabei dachte ich immer, Ubuntu sei frei (wie in freier Rede). Hatte er etwas falsch verstanden?

‘Linux zum Trinken’ weiterlesen