An einem Sonntag Abend in der näheren Vergangenheit ist mir an der Tanke etwas ins Auge gefallen. Beim Einkauf eines Gute-Nacht-Biers sties ich auf das doch recht bekannte Ubuntu. Da ich schon viel davon gehört hatte, wollte ich es natürlich auch einmal ausprobieren. Etwas hat mich dann aber doch verwundert: Der Typ an der Kasse wollte doch tatsächlich 6,99 Euro von mir! Dabei dachte ich immer, Ubuntu sei frei (wie in freier Rede). Hatte er etwas falsch verstanden?
Spaß beiseite. Es handelt sich natürlich nicht um die Linux-Distribution Ubuntu, sondern um einen gleichnamigen Wein. Der allerdings stammt auch aus Südafrika wie das Wort, das dem Betriebssystem seinen Namen gegeben hat. Ubuntu bedeutet (laut Wikipedia) in etwa “Menschlichkeit” oder “Gemeinsinn”
Das ansprechende Design der Flasche lässt einen edlen Tropfen im Inneren vermuten und das Motto auf dem Etikett (to share with friends) ist bei Wein natürlich auch sehr gut gewählt. Die Kelterei bietet den Ubuntu-Wein in Rot (Rebsorte Shiraz sowie Cabernet Sauvignon) und Weiß (Sorten Chardonnay und Sauvignon Blanc) an. An meiner Tanke gab es allerdings nur den roten Shiraz sowie den Chardonnay.
Da mir allgemein Rotwein lieber ist als Weißer, habe ich mich für den Shiraz entschieden. Diese wenig ertragreiche Rebsorte gilt als sehr hochwertig und ist deshalb unter Weinkennern der ganzen Welt beliebt und begehrt. Meint zumindest Wikipedia.
Geschmacklich hat der Wein mich leicht an den Rauchgeschmack von über Fichtenholz geräucherten Schwarzwälder Schinken erinnert, auch etwas waldbeeriges war irgendwie für meine ungeübten Geschmacksknospen zu erkennen. Insgesamt war der Wein angenehm trocken, aber nicht zu schwer und drückend.
Mein Fazit: Linux zum Trinken hat was, ich werde den Wein bei Gelegenheit bestimmt noch einmal kaufen. Und wenn man ihn mit einer lieben Person teilt, schmeckt er gleich nochmal so gut.
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