Eckis Kochstunde: Tandoori Chicken

Gestern habe ich mich an einem Tandoori Chicken versucht, einem Gericht aus der indischen Küche.

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Da das in der Marinade verwendete Joghurt ein wenig von der Schärfe der verwendeten roten Currypaste nimmt, sollte auch der europäische Gaumen kein Problem damit haben. Die Currypaste nennt sich Tandoori Masala und besteht aus Koriander, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer sowie roter Speisefarbe. Erhältlich ist sie im Asia-Laden oder im gut sortierten Supermarkt.

 

Tandoori Chicken001

Du benötigst zum Nachkochen für 2 Personen:

  • 2 Hähchenschlegel á 250 g (bitte auf artgerechte Haltung achten)
  • 1 Becher Joghurt
  • 2-3 Teelöffel Tandoori Masala Paste
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz & Pfeffer

Die Hähnchenschlegel gut waschen und abtrocknen, danach in eine Auflaufform legen und salzen und pfeffern. Jetzt bitte erst mal Hände waschen, Salmonellen will ja keiner gerne haben.
Tandoori Chicken002Die Knoblauchzehe schälen und in ein kleines Schälchen drücken, die rote Currypaste, den Zitronensaft, das Joghurt sowie die restlichen Gewürze dazugeben und gut verrühren. Wer wie ich Halbfettjoghurt hat, sollte evtl. noch einen Schuß neutrales Öl hinzutun.
Dann die Schlegel mit der Marinade einstreichen und abgedeckt im Kühlschrank mindestens 3 Stunden ziehen lassen. Danach einfach die Form bei 170° für ca. 40 Minuten in den Ofen stellen, fertig ist das Tandoori Chicken.

Als Beilage habe ich Reis und ein Auberginen-Zucchini-Linsengemüse gekocht. Beim Reis solltest du wissen, wie er gekocht wird. Für das Gemüse habe ich eine halbe kleine Aubergine und eine halbe kleine Zucchini in grobe Würfel geschnitten sowie eine Zwiebel und eine Zehe Knoblauch in feine Würfel gehackt.

Die Zwiebelwürfel werden nun angedünstet. Sobald sie etwas Farbe bekommen haben, kommen die Zucchini- und die Auberginenwürfel hinzu, die goldbraun gebraten werden sollten. Ganz am Schluß darf der Knoblauch auch noch kurz mitbraten.

Nun kommt etwas Tomatenmark und etwa 2 Kaffeetassen voll Gemüsebrühe dazu sowie eine halbe Tasse rote Linsen. Gewürzt wird mit Cayennepfeffer, Cumin, Curcuma und dem deutschen Currypulver. Nun wird das Gemüse etwa 10 Minuten gekocht, die Linsen sollten noch etwas Biss haben. Wenn die gar sind, wird mit Salz und etwas Kokosmilch abgeschmeckt.

Nun noch nett anrichten und dem Bollywood-Abend zu zweit steht nichts mehr im Weg. Zumindest wenn man auf Bollywood steht, brr.

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2 Kommentare zu “Eckis Kochstunde: Tandoori Chicken”


  1. 1 Horst Schulte

    Als Geflügelfan wäre das ja wohl mal einen Test wert. Übrigens mag ich Hähnchenschenkel am allerliebsten vom Grill. Klar. Woher auch sonst?

  2. 2 Holger

    Das ist sehr, sehr klasse! Das wird irgendwann mal so oder so ähnlich nachgekocht.

    Apropos Hähnchenschlegel: Mit den Dingern hatte ich vor ein paar Wochen ein wirklich unangenehmes Erlebnis. Wir haben -weil wir nicht auf den Markt gekommen sind- TK-Ware aus dem Supermarkt ums Eck gekauft. Die Qualität war dermaßen schlecht, dass wir die Schlegel nach ein paar Bissen in den Müll werfen mussten. Das Fleisch war zäh wie Bolle und was nicht zäh war, war noch schlimmer: glibberiges, leicht blutdurchsetzes Zeug, kein Fett, irgendein komischer Gelee. Ich habe sowas noch nie gesehen. *würg*

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