Buch-Stöckchen

Die Anna hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Ich soll verraten, was ich gerade lese und sogar etwas daraus zitieren. Die genauen Regeln lauten wie folgt:

  • Nimm das erste Buch in deiner Nähe (das mindestens 123 Seiten hat)
  • Öffne das Buch auf Seite 123
  • Finde den fünften Satz
  • Poste die nächsten drei Sätze
  • Wirf dein Stöckchen an 5 weitere Blogger

Es handelt sich bei mir um das Buch “Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte” von Oliver Sacks. Auf Seite 123 steht da geschrieben:

In der Neurologie gibt es kein Wort dafür, weil diese Vorstellung nicht existiert. Eine Funktion, ein funktionales System, wird den Anforderungen entweder nicht gerecht oder versagt – eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Daher stell eine Krankheit, deren Hauptmerkmal das “Überschäumende”, das “Produktive” ist, die grundlegenden mechanistischen Konzepte der Neurologie in Frage, und dies ist zweifellos ein Grund dafür, warum solche Störungen – so verbreitet, bedeutsam und faszinierend sie sind – nie mit der Aufmerksamkeit untersucht wurden, die sie verdienen.

Das Zitierte schreckt den einen oder anderen vielleicht ab, in dem Buch werden allerdings die ergreifenden bis erheiternden Fälle von 20 Menschen geschildert, die aus der Normalität gefallen sind. Da braucht es eben gelegentlich eine Einführung in die Neurologie bzw. Psychiatrie.

Ich werfe das Stöckchen weiter an Robbi, Christian und Nils.


5 Kommentare zu “Buch-Stöckchen”

Hinterlasse einen Kommentar

Achtung! Bitte keine Werbung, kein SEO-Gedöns, keine Beleidigungen, kein rechter Scheiß sowie keine andere Hetze. Derartige Kommentare werden nach Kenntnisnahme gelöscht. Do-Follow-Links gibt es nur für regelmäßige Kommentierer.