Wenn es draußen kalt ist und man sich selbst am liebsten ins Bett wünscht, wärmt nichts so gut wie eine warme Suppe. Am Jahresanfang bietet es sich an, dafür die letzten Reste des Gemüses des letzten Jahres zu verbrauchen. So kommen endlich die letzten in der Sandkiste eingelagerten Karotten zum Einsatz und auch der schon etwas schrumpelige Apfel wird verbraucht. Der Kürbis hält sich unangeschnitten und kühl gelagert auch bis in den Frühling.
In Kombination mit frischen Gewürzen wird daraus eine sehr schmackhafte Frühlingssuppe.
Du benötigst für 2 Personen:
- 1/2 Hokkaido-Kürbis
- 3-4 Karotten
- 1 saurer Apfel (z.B. Boskoop)
- 1 Zehe Knoblauch
- ca. 2l Gemüsebrühe
- etwas Öl zum Anschwitzen
- Salz, Pfeffer, Cumin, Koriander, Currypulver
Los geht’s. Normal muss der Hokkaido nicht geschält werden, in meinem Fall war er aber tatsächlich schon recht alt und auch schon etwas schnurzelig. Die dünne Schale ist aber ratzfatz von den Kürbisspalten mit einem Sparschäler entfernt. Genau so gehst du auch bei den Äpfeln und den Karotten vor. Die Knoblauchzehe schälst du und schneidest sie in feine Würfel.
Nun nimmst du ca. 1/4 von den Karotten und dem Kürbis. Dieser Teil dient als Suppeneinlage und wird von dir in Stücke von ca. einem halben Zentimeter geschnitten und dann für etwa 3-4 Minuten blanchiert. Dann bitte abschrecken und beiseite stellen.
Währenddessen schneidest du den Rest des Gemüses in grobe Würfel mit 2-3 cm Seitenlänge, den Kürbis und den Apfel eher etwas größer als die Karotten.
In einem großen Topf erhitzt du nun etwas Olivenöl und fügst die groben Gemüse- und Apfelwürfel hinzu. Nach kurzer Zeit kommt etwa 1 Teelöfel Currypulver sowie der gehackte Knoblauch dazu, denn beide müssen etwas, dürfen aber nicht zu lang angebraten werden. Wenn alles etwas Farbe genommen hat, kommen noch Cumin und Koriander dazu. Dann wird mit der Gemüsebrühe abgelöscht.
Nachdem das Gemüse etwa 20 Minuten bei mäßiger Hitze geköchelt hat, wird es entweder im Mixer oder mit einem Pürierstab restlos zerkleinert. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und die vorbereiteten Gemüsewürfel nochmal kurz mit aufkochen. Fertig!
Serviert wird die Suppe mit einem Klacks Schmand oder Crème fraîche sowie frischer Petersilie. Dazu passt Knoblauchbaguette.

Solche Posts sind der Grund, wieso man eigentlich im Büro nicht den Feedreader starten sollte…
*hunger*
PS: Ingwer macht sich da auch sehr gut drin…!
Den hatte ich aber vergessen zu kaufen und einfach so in’s Rezept schmuggeln wollte ich ihn auch nicht.