Der vierte Teil der Geschichte um den Elfen Cuderon. Diesmal passt Subway to Sallys “Die Schlacht” perfekt zum Geschehen. Das “Video” dazu muss man ja nicht anschauen.
Bevor die wenigen Bewaffneten des Grafen überhaupt die Lage erkannt hatten, waren die ersten der dunklen Gestalten schon vor dem Podest des Grafen und seiner Familie angelangt. Sie stürmten auf beiden Seiten die Treppen hinauf während ein mächtiger Feuerball die große Tafel in Flammen aufgehen ließ.
Ein heftiger, aber ungleicher Kampf begann rund um das Podest. Niemand aus der Gefolgschaft Gwoerons hatte auch nur im Traum daran gedacht, dass das Dorf während der Feierlichkeiten der Oldra überfallen werden würde. Keiner war, im Gegensatz zu den dunklen Angreifern, für eine Schlacht gerüstet wie sie jetzt entbrannte. Die meisten hatten ihre Festtagskleidung an und nur ihr Schwert umgegürtet.
Den Männer des Grafen gelang es trotz der Überraschung, den Kreis der erstaunlich schlanken und gewandten Angreifer zu durchbrechen und deren Aufmerksamkeit von den unbewaffneten Festteilnehmern auf sich zu lenken. Gwoeron und seine Söhne kämpften tapfer, doch den maskierten Gestalten gelang es bald wieder, sie und ihre Mitstreiter zu umzingeln. Blitze stoben von außen in die Mitte des Kreises und fällten einen der Streiter des Grafen nach dem anderen. Auch die Schwerter der Verteidiger blitzten und mähten etliche der Angreifer nieder. Doch die verwundeten Angreifer wurden sogleich von ihren unermüdlichen Kameraden fortgeschleift und andere besetzten die entstandene Lücke.
Graf Gwoeron selbst begab sich immer wieder für einen kurzen Moment in Todesgefahr indem er sein Schwert für einen Moment in den Boden rammte und, gedeckt von seinen Söhnen, mächtige Heilzauber auf seine verletzten Mannen wirkte. Der Kampf schien schon verloren, als sich die dunklen Angreifer plötzlich zurückzogen. Einige wollten ihnen nachsetzen, doch der Graf rief sie mit müden, aber bestimmten Worten zurück. Fast die Hälfte der rund dreißig Bewaffneten des Grafen war entweder schwer verletzt oder gar tot, so dass ein erneuter Kampf nur den Untergang bedeutet hätte. Langsam und sich gegenseitig deckend zogen sich der Graf, seine drei Söhne und die Bewaffneten zur sonst so prächtigen scheinenden Burg zurück, die nun aber leichenblass im Mondlicht schimmerte. Die zurückgebliebenen Wächter zogen in Eile das Burgtor hoch, um die geschlagene Armee des Grafen einzulassen.
Sofort schickte Gwoeron die leichter Verletzten auf die Zinnen und ließ die Dienerschaft die Schwerverletzten in die große Halle bringen, um sie dort zu versorgen. Die restlichen Männer halfen sich rasch gegenseitig in ihr Rüstzeug und stiegen auf ihre Pferde, um im Dorf nach dem Rechten zu sehen. Im gepreschten Galopp ritten sie durch das sich kurz darauf wieder schließende Burgtor, mit der Gewissheit nun durchaus eine Aussicht auf Erfolg zu haben, denn zu Pferde würde jeder von ihnen es mit drei oder gar vier Angreifern aufnehmen können.
Den nächsten Teil gibt es am Donnerstag.

hab diesmal etwas gebraucht es zu lesen, aber immerhin kann ich dann nacher gleich den nächsten Teil lesen, wie immer ne gute Geschichte:)