Städte-Bashing ist ja zur Zeit schwer im Trend. Ich glaube, das macht sogar ziemlich Spaß und ist vor allem unterhaltsam. Also genau das, was wir hier in der langweiligen schwäbischen Provinz brauchen. Hier also ein paar Dinge, wegen denen ich Berlin nicht mag.
Seltsame Leute. Quasi die selbe Crew, die früher Bonn unerträglich gemacht hat, tut dies heute in Berlin. Die Berliner finden es toll und überreichen ihnen ihre neue Behausung sogar als Geschenk.
Das sie ein paar Jahre später vor der Hütte nicht mehr machen können, was sie wollen, war bestimmt einkalkuliert.
Seltsamer Humor. Fühünhühünhühnnn. Das war aber lustig. Berlin scheint es zu mögen.
Seltsame Getränke. “Bier” mit Waldmeister- oder Himbeerzusatz, getrunken mit Röhrchen aus einer Dessertschüssel. Brr…lin!
Seltsamer Hass. Schwaben sind mitunter die nettesten Menschen des Universums. Der ungesellige Berliner kann sie nicht ab.
Seltsame Bezeichnungen. Alle Welt nennt einen Berliner einen Berliner, nur Berliner nennen sie Pfannkuchen.
Seltsames Volk.
Ähnliche Artikel:
- - Stell`dir vor, es ist Demo… vom 4. Juni 2006
- - Nichtraucher vom 6. Mai 2007
- - Schlummer-Stöckchen vom 7. September 2007





4. August 2008 um 22:54 Uhr
Über Tübingen könnte man jedenfalls ein ganzes Blog füllen. Aber wer soll das denn lesen wollen?
Solang ein einziger Spreeblick-Artikel ausreicht, um damit irgendwas “schwer im Trend” ist, ist alles außer Berlin tatsächlich nur Provinz.
Übrigens: Ich mag Berlin, Bonn auch. Und so langsam, nachdem mir inzwischen auch einfache Konversationen mit den Eingeborenen möglich sind, freunde ich mich auch mit dem Schwaben-Ländle an.
4. August 2008 um 23:10 Uhr
Klar, man könnte über jede Stadt mehrere Blogs füllen, je nach Ansichten des jeweiligen Bloggers. Und ich fände das um ehrlich zu sein auch echt klasse, wenn es hier in Metzingen (ich verbringe nur viel Zeit in Tübingen) ein paar mehr Blogger geben würde.
Das “schwer im Trend” war eher ironisch gemeint, wie eigentlich der ganze Artikel. Schwer im Trend wie Berlin eben. Den letztlich ist es doch echt schnurzpiepegal, wo man lebt, ob es nun Berlin ist oder ein kleines Dorf hinter Pfuiteufel. Entweder es gefällt, oder eben nicht. Lobeshymnen über die eigene Heimat sind immer subjektiv.
Hättest du übrigens Lust, auf das Tübinger Webmontägle zu kommen?
4. August 2008 um 23:31 Uhr
Hab ich wieder vergessen, die Ironie-Tags zu setzen, hach. Auch ich schreibe fast immer mit gewissem Augenzwinkern. Na, das ist halt schriftlich schlecht zu vermitteln.
Spätestens auf besagtem Webmöntägle… aber wir wollen hier mal nicht vorgreifen, nicht wahr?
5. August 2008 um 05:08 Uhr
Boah, der Mario Barth, der tut mal richtig weh. Wie gemein!
5. August 2008 um 07:43 Uhr
Eines hab ich mich schon immer gefragt: in verschiedenen Kaufhäusern gibt es ja abgepackte Berliner zu kaufen.
Auf der Packung steht im Rest Deutschlands dann sowas wie:
5 Berliner
Werden die Verpackungen dann für Berlin umbeschriftet?
Pingback: 24stunden.de » Berlins Dörfer
7. August 2008 um 15:02 Uhr
Ja, die Sache mit den Pfannkuchen…
Auch für mich ist ein Berliner ein Mensch auf zwei Beinen und somit nichts zu essen. Das leckere Zeug heißt offiziell “Berliner Pfannkuchen”, den Rest der möglichen Bezeichnungen kann man bei der Wikipedia nachlesen.
Und auch sonst mag ich Berlin, wenn man mal von den Politikern absieht.
27. Januar 2009 um 13:35 Uhr
Jaja..ich bin Berliner und möchte hierzu ein paar Gedanken loswerden. Erstmal die Politiker sind auch bei uns prinzipiell nicht erwünscht. Weiß nicht woher du das hast, dass wir sie willkommen heißen.
Mario Barth ist wirklich scheisse…aber dämliche Typen gibts überall.
Dieses Gesöff ist kein Bier sondern es nennt sich Berliner Weiße. Wenn Du es einmal ohne Sirup probiert hast, merkst Du dass das kein Bier ist. Im Sommer bei Hitze eiskalt sehr zu empfehlen.
Der Pfannkuchen heisst Pfannkuchen weil das Wort Pfannkuchen bei uns für Eierkuchen verwendet wird. Der Pfannkuchen wurde in Berlin erfunden und damals in einer tiefen Pfanne im Fett fritiert (n bisschen wie Donuts) daher der Name. Warum der Rest das Teil nun Berliner nennt verstehe ich auch nicht.
Warum der Schwaben-Hass…hmm schwierige Frage. Grundsätzlich hatte ich nie etwas gegen die gemütlichen Schwaben, aber in den letzten Jahren fallen sie in verschiedenen Bezirken ein wie die Heuschrecken und benehmen sich nicht wirklich wie gute Gäste. Ständig höre ich ein einziges Rumgenöle, dass Berlin ja soooo scheisse und dreckig ist etc pp…da fragt man sich doch warum die Typen nicht einfach im langweiligen Stuttgart geblieben sind. Es wird doch keiner gezwungen in Berlin zu leben. Ein zweites Beispiel: Vor kurzem sitz ich in meiner Stammkneipe abends beim Feierabend-Bier da fällt mir eine Postkarte, die an der Wand hängt. Darauf steht: Berlin hat Angst, die Schwaben machen Druck. Da krieg ich echt zuviel. Ihr müsst Euch nur mal vorstellen ich würde mit 10 Freunden ins Schwabenländle ziehen und mich da aufführen als würde mir die Stadt gehören. Macht man sich so Freunde? Ich denke Nein.
Gottseidank kenne ich auch noch nette Zeitgenossen aus Eurer Region die mich davon abhalten die Abneigung noch auszubauen.
Viele Grüße ausm PrenzlBerg
David