Monthly Archive for August 2008

Propaganda-Spam

Seit Samstag ist diese Email bereits elf Mal bei mir eingetroffen. Absender waren immer offensichtlich gefälschte Emailadressen mit den üblichen Spammer-Durchschnittsnamen. Wer verfasst denn sowas? Und was erhofft derjenige sich davon, seine Botschaft im Viagra-Spam-Style einem propagandistischen Bombenteppich gleich über das gesamte Internet auszuschütten? Glaubwürdigkeit bestimmt nicht, denn seriös ist diese Methode nicht. Am ehesten wohl noch Aufmerksamkeit. Die bekommt er auch für einen kurzen Moment, bis sie dann, zumindest bei mir, in Ärger über blöden Propaganda-Spam umschlägt.

Propaganda ist Propaganda und Spam ist Spam. Wie demokratisch die georgische Regierung ist, hat sie in der nahen Vergangenheit zur genüge bewiesen. Russland ist allerdings meiner Meinung nach keinen Deut besser.

Taser - Schießen ohne Nachdenken

Es gibt immer mehr Gründe, die mich vor einer möglichen Reise in die USA abschrecken. Nicht dass ich das in der nächsten Zeit überhaupt vorgehabt hätte, die Behörden und Politiker dort sind mir gelinde gesagt viel zu unentspannt. Durchsuchungen von Laptops und Mp3-Playern, Verschleppungen von Einreisenden und viele andere Schikanen und Grausamkeiten haben meinen Wunsch, dieses bestimmt sehr schöne Land mit seinen sicherlich auch ganz netten Menschen kennen zu lernen, kontinuierlich seit dem September vor 7 Jahren schrumpfen lassen.

Was mich eben auch immer wieder erschreckt, ist die Polizeiwillkür der US-Polizisten gegenüber den eigenen Bürgern. Von so einem Beispiel an brutaler Willkür habe ich eben hier gelesen. Da wurde in einem kleinen Städtchen im mittleren Westen der USA, genauer in Ozark (Missouri) ein Junge von Polizisten getasert.

Der Polizeieinsatz fing damit an, dass ein Ehepaar die Notrufnummer 911 wählte, weil ein Junge über eine Highwaybrücke lief und sie Angst hatten, der Junge könnte von einem Auto angefahren werden. Die Zeugen sagten später aus, er hätte zwar etwas durcheinander gewirkt, aber nicht als ob er gleich von der Überführung fallen oder gar springen würde.

Als die Polizei ankam, lag der junge Mann regungslos auf der Seite unterhalb der Brücke.  Der junge Mann namens Mace Hutchinson war kurz zuvor von der ca. 9 Meter hohen Überführung auf den Mittelstreifen der darunter liegenden Straße gestürzt und hatte sich dabei das Rückgrat und ein Bein gebrochen. Als er auf die Aufforderungen der Polizei nicht reagierte und nur wirr vor sich her redete, griffen die Polizisten zu ihrer “nicht tödlichen” Unterwerfungswaffe, dem Taser.

19 Mal wurde der 16jährige mit dem gebrochenem Rückgrat getasert, während stumpf die Aufforderung wiederholt wurde, sich zu erheben und die Hände über den Kopf zu nehmen. Dann endlich kam einer der Polizisten auf die Idee, dass der Junge vielleicht verletzt sei und dass man doch besser den Notarzt holen sollte.
Durch die vielfache Anwendung der Elektroschockwaffe und den damit verbundenen Anstieg an Leukozyten in seinem Blut konnte der junge Mann erst nach zwei Tagen einer lebenswichtigen Operation unterzogen werden. Die am Einsatz beteiligten Polizisten rechtfertigen ihre Handlungen folgendermassen:

Police say although there are several unanswered questions; the reason for the use of a stun gun is not one of them.

“It’s a big concern for the officers to keep this guy out of traffic, to keep him from getting hurt,” said Rousset.

Alles geschah also zum Wohl des Jungen. Wie kalt muss man sein, wie abgestumpft, um so etwas zu erzählen oder zu glauben. Und hey, unsere Polizei ist gerade auch an der Erprobung dieser “nicht tödlichen” Waffe.

Ich weiß nicht, was mich mehr ärgert: Diese menschenverachtende und doch verniedlichte Waffe an sich oder deren Einsatz als Allzweckwerkzeug.

Neu auf KaterKopf.de

Scharfes Schweinefleisch-Kürbis-Curry

FaceYourManga.com - Mangaavatare zum selber Basteln

Ecki im Mangastil - Ein Selbstporträt

Ecki im Mangastil - Ein Selbstporträt

Viele von euch werden das South Park Studio kennen, bei dem man aus einzelnen Bestandteilen des Körpers und diversen Accessoires einen South-Park-Charakter erschaffen kann. Auch mich gibt es schon eine ganze Weile im South Park-Universum.

Ähnlich funktioniert auch FaceYourManga.com. Auf dieser Seite kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und witzige Charaktere im Manga-Stil erstellen. Man kann dabei aus einer riesigen Auswahl an Gesichtszügen, Frisuren, Bärten, Klamotten sowie Hintergründen wählen.
Derzeit wurden schon 375901 Avatare erzeugt.

Ich finde, ich habe mich ganz gut getroffen.

Via Querblog

Cure for Pain

Morphine war die coolste Band meiner Jugend. Sie haben mit einem seltsam gestimmten E-Bass, einem Schlagzeug und mehreren Saxophonen gespielt. Eigentlich mag ich kein Saxophon, aber Morphin war einfach anders. Tiefgründiger, depressiver und doch haben sie irgendwie derb gerockt.

Meine erste CD (Cure for Pain) von Morphine habe ich unter dubiosen Umständen irgendwann 1993 bekommen und wurde sofort zum Fan. Am 3. Juli 1999 starb Mark Sandman, der Sänger der Band. Ganz Rock’n'Roll alike an einem Herzinfarkt auf der Bühne.

Katzencontent

Rouge gibt unmissverständlich zu verstehen: “Pfoten weg von meiner Kuscheldecke!”

Hurra!

China füllt scheinbar leere Ränge in den olympischen Stadien mit Jubelchinesen. Hoffentlich sind die auch wirklich nur zum Jubeln da und verprügeln nicht hinterher Landsleute, die nicht freundlich genug gelächelt haben.
So was kennt man ja schließlich von anderen Diktaturen.

New Model Army - The Spirit of the Falklands

NMA tauchen hier ja öfter auf, da sie zu meinen Lieblings-Bands gehören. In diesem Song geht es um Stellvertreterkriege, wie es zur Zeit auch einen in Georgien gibt. Damals war es der Falkland-Krieg.
Die Gewinner sind immer nur die politischen Machthaber, verlieren tun immer nur Menschen wie du und ich.

Direktlink

Lyrics

Star Wars auf Dampf

Star Wars fand ich ja schon immer ganz nett. Wenn die Figuren aber schon immer so ausgesehen hätten, wäre ich bestimmt zum echten Fanboy geworden.

Die Rebellen. Besonders gelungen finde ich den stämmigeren R2D2, man hört beim Anschauen nahezu die quietschenden Zahnräder, die ihn antreiben.

Das Imperium. Darth Vader sieht aus, als wäre er ein Offizier eines Kürassier-Regiments.

Mehr dieser coolen, selbst gemachten Star Wars-Figuren im Steampunk-Look gibt es auf Sillof’s Workshop.

Fly Me to the Moon

Fly Me to the Moon