Archive for Oktober, 2008

Zitat des Tages


2008
10.27

Ich freu mich,
wenn es regnet,
denn wenn ich mich nicht freue,
regnet es auch.

(Karl Valentin)

Großputz


2008
10.26

In einer gnadenlos radikalen Putzaktion habe ich Twitter und Last.FM aus der Sidebar geworfen. Twitter deshalb, weil ich mich dort abgemeldet habe (war nix für mich, diese Selbstverstümmelung auf 140 Zeichen) und Last.FM, weil es wahrscheinlich eh keinen interessiert, welche Musik ich gerade höre.

Schluss mit den Spielereien! ;)

Macs vs. PCs – Das Musical


2008
10.23

Die unendliche Geschichte eines Glaubenskrieges gibt es jetzt auch mit Musik und Tanzeinlagen im “Westside Story”-Style: Macs vs. PCs – Das Musical

Sehr genial!

Leidenschaft


2008
10.19

Was wenn nicht Leidenschaft kann dahinter stecken, wenn ein schottischer Jungspund eine geniale Adaption von Europe’s “The Final Countdown” auf YouTube darbietet. Und das auf der KazooKeyLele. Kazoo, Keyboard und Ukulele. Yeah!

Direkt KazooKeyLele.

Late-Night-Banking


2008
10.18

So spät? Da bekommt man ja richtig Angst! :-D

Gelesen: Matt Ruff – Ich und die anderen


2008
10.16

Stell dir vor, du erlebst den Moment deiner Geburt bewusst mit und weißt dazu auch noch sofort, wer du bist und was dein Lebenssinn ist. So geht es Andrew Gage, einem der Protagonisten von Matt Ruffs “Ich und die anderen”.

Andrew ist allerdings auch keine normale Persönlichkeit. Er ist von den anderen Persönlichkeiten, die in seinem Körper und seinem Geist vorhanden sind, zum “Repräsentanten” ernannt worden und vertritt die “Hausgemeinschaft” nach außen. Zum Frühstück gibt es deshalb nicht nur Andrews Frühstück, sondern für den fünfjährigen Jake Honey Pops, Tante Sam mag Kräutertee statt Kaffee und Seferis, der schweigsame Kämpfer, steht auf gesalzene Radieschen.

Durch diese Regelung funktioniert das Leben Andrews nach außen und innen ziemlich gut, auch dank seiner Psychologin Dr. Grey, die Andrews Vater gelehrt hat, die im Körper lebenden Seelen in einer großen Hausgemeinschaft unterzubringen.

Aufgerüttelt wird Andrews Leben, als die junge Penny Driver in sein Leben tritt, die unter ihrer multipler Persönlichkeitsstörung leidet, sich dessen aber nicht bewusst ist. Durch seine Versuche Penny zu helfen, gerät Andrews sorgfältig aufgebautes und recht fragiles Innenleben langsam immer mehr außer Kontrolle.

Matt Ruff wirft mit diesem Roman einen Blick in die Untiefen der menschlichen Seele und zeigt, wie zerbrechlich sie sein kann. Dabei beschreibt er nicht nur das Schreckliche dieser inneren Zerbrochenheit, sondern erleichtert einem das Lesen durch glückliche Aspekte und Momente. Und am Ende besteht die Chance, das doch noch alles gut wird. Vielleicht.

Mein Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch mit Anspruch und Spannung. 8 von 10 Punkten.