Mitten in Eningen, das am Rand der Schwäbischen Alb liegt, steht dieser Trabant. Er hat zwar einen platten Reifen, sieht aber ansonsten noch recht gut aus. Ist das eigentlich “bananengelb”?
Irgendwie witzig, fast 20 Jahre nach dem Mauerfall dieses Stück Ostdeutschland hier zu sehen.
Schwule Menschen werden immer noch als etwas andersartiges angesehen und ein Verhältnis zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern gilt als obszön. Das spiegelt sich von der Politik bis zum Stammtisch herab wieder.
Dabei ist es doch völlig egal, was dein Gegenüber nun für sexuelle Präferenzen hat. Einem heterosexuellen Menschen macht niemand mehr seine eher dominante oder submissive Haltung, seine Vorliebe für große oder kleine Brüste oder ihre Leidenschaft zu jüngeren oder älteren Männern zum Thema.
Schwul sein ist etwas ganz normales. Genauso wie nicht schwul sein. Und wer anderer Meinung ist, dem sei folgendes Musikvideo ans Herz gelegt:
Ein interessantes und aufklärendes Video im Stil der “Du bist Deutschland”-Kampagne. In zwei Minuten wird erklärt, mit welchen Maßnahmen wir überwacht und ausgespitzelt werden – von unserer Regierung, die uns anscheinend alle für mögliche Terroristen hält.
Gestern sah ich die ersten Plakate – New Model Army spielen in der Nähe! Erst konnte ich nicht glauben, dass sie im doch eher kleinen Sudhaus in Tübingen spielen, schließlich habe ich sie die letzten Male immer in größeren Hallen in Stuttgart live gesehen. Doch dann habe ich mich daran erinnert, dass sie irgendwann in den 80ern sogar im Club Thing gespielt haben, der damals in der Metzinger Steffansmühle zuhause war. Heute stehen in der Gegend nur noch Glaspaläste, die Nike, Boss oder andere “Outlets” beherbergen. Aus dem Eigenbedarf der Schreinerei in der Steffansmühle wurde damals in kürzester Zeit ein Laden für Herrenausstattung, aus Subkultur schnelllebige Konsumkultur.
Viele Metzinger begrüßen dieses neue Metzingen, ich finde es langweilig, billig und oberflächlich. Stichwort Gentrification, die “Schwaben” eben. Wenn in ein paar Jahren die Outlet-City ihren Reiz verloren hat, ist die Innenstadt verschandelt und die nicht mehr instand gehaltenen Bauten mit ihren riesigen Glasfassaden werden trauriger wirken als jedes alte, nicht renovierte Stadthaus das zuvor an dieser Stelle stand. Die verstaubten und leeren Fenster der Gebäude werden gespenstischer wirken als jede Ghost Town in den Great Plains, denn in denen hat wenigstens irgendwann jemand gelebt.
Ich werde mich dann noch immer an die tollen Stunden damals im Club Thing in der Reutlinger Straße erinnern. Und dann werde ich mich in den Club Thing setzen, der mittlerweile am Stadtrand zuhause ist, ein Bier trinken und New Model Army hören.
Ein witziges Mash-Up aus 2Pacs "I get arround" und der nicht ganz freiwilligen Gesangseinlage eines russischen Hundes gibt es hier zu hören. Unglaublich, wie das zusammen passt.
Heute war in meinem Briefkasten eine Postkarte, die mich doch etwas überrascht hat. Ich wurde nämlich gewidlt, teilte mir Uli darauf knapp mit, mehr soll demnächst online folgen. Deshalb will ich das Bild, das die Vorderseite der Karte ziert, auch noch nicht zeigen. Aber ich finde, es ist sehr gelungen und ich bin schon schwer gespannt, gegen wen ich mich messen muss.