Ich kupfere jetzt mal ganz frech bei Thomas ab, der öfter mal ein Blogkino laufen lässt. Die Idee ist gut und Gutes muss kopiert werden, damit letztlich alles gut wird. Damit sich das Gute aber nicht Konkurrenz macht, gibt es meine Auswahl an bewegten Bildern am Mittwoch.
Den Anfang macht der der Film “Wenn der Wind weht” vom Regisseur Jimmy T. Murakami. In der Geschichte von Raymond Briggs geht es um ein altes Ehepaar in England, die beide den zweiten Weltkrieg erlebt und überlebt haben. Im Glauben an die beruhigend naiven Broschüren aus der Stadtbücherei errichtet der Ehemann Jim einen “Schutzbunker” aus Türen und Matratzen gegen einen drohenden Atomangriff für sich und seine Frau Hilda. Hilda nimmt Jim, der gerne viel redet, erst nicht für voll, unterstützt ihn allerdings in seinen Marotten.
Als dann die Bomben explodieren, halten beide verzweifelt an den sinnlosen Anweisungen fest, die Jim aus der Bibliothek mitgebracht hat.
Die Musik ist von Roger Waters (Pink Floyd), das Titellied von David Bowie.
Ich habe den Film zum ersten Mal mit 13 Jahren gesehen und war enorm schockiert. Für Kinder ist er nicht unbedingt geeignet, auch und gerade weil es ein Zeichentrickfilm ist, der schonungslos die Realität zeigt. Trotzdem hat er die Einstufung FSK 6.
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16. Juli 2009 um 18:48 Uhr
Yip!Das 80er-Filmchen hatte nen netten Soundtrack von David Bowie.
16. Juli 2009 um 18:53 Uhr
Ups,zu schnell aufs Knöpfchen gedrückt… 3 Jahre davor kam doch “The Day After” (nicht zu verwechseln mit “The Day after Tomorrow”)in die Kinos – und der hat mich als damals 9-jähriger mal so dermassen schockiert das mich “When the Wind Blows” als 12jähriger garnichmehr gestreift hat.