
Als ich neulich mein Hummus-Rezept samt den Bildern auf Lebensmittelfotos.com eingestellt habe, hat man mir tatsächlich nicht geglaubt, dass ich die Erbsen geschält hätte. Nun, es war ja auch der 1. April und da sind die Leute aus Prinzip schon etwas misstrauisch.
Zufällig habe ich aber heute nochmal Hummus zubereitet und ein Bild der Kicherebsenzählereischälerei gemacht. Ätsch.
Die Schalen wird es auf Lebensmittelfotos.com nicht zu sehen geben, dafür gibt es dort aber jede Menge schöner und vor allem gemeinfreier Fotos von Lebensmitteln für jeden Bedarf.
Cectic ist ein Webcomic, das sich satirisch mit modernem Aberglauben wie Kreationismus, Homöopathie, Feng Shui und anderen, wissenschaftlich nicht zu beweisenden Phänomen auseinandersetzt. Der Zeichner und Texter Rudis Muiznieks beschreibt sein Comic folgendermaßen:
Cectic is the user manual for your brain, in comic-form.

Cectic erscheint 3x wöchentlich, jeweils Montags, Mittwochs und Freitags.
Das Comic "Vocation" steht unter einer Creative Commons Lizenz
Au weia, schon wieder ein YouTube-Video! Aber der Titel stimmt schon, das habe ich eben mit Dani im Chat erörtert. Außer diversen mir nicht näher bekannten Beiträgen zum Eurovision Song Contest (der Scheiß ist doch bestimmt auch bald wieder, oder?) kennt man doch rein gar nichts von der maltesischen Musikszene.
Dabei durfte ich schon 1999 das Gegenteil erleben, als auf einer Zillo Heft-CD die genialen Beangrowers ihr Debüt in meiner Sammlung gaben. Ich hab damals das Lied “Genzora” sehr geliebt und nahezu ständig gehört. Und auch heute finde ich es noch sehr genial.
Beangrowers - Genzora (auf YouTube)
Ich hoffe, es gefällt.
Auf der Internetpräsenz der Zeit gibt es gerade ein nettes Feature. Zeit Wissen erklärt uns, was die Deutschen gerne essen. Das ist ganz nett anzuschauen, auch wenn der Informationswert nahe null geht. Aber es muss ja auch nicht alles informieren, auch unnützes und unterhaltsames Partywissen ist ja gelegentlich ganz nett.
Was mich aber ärgert, ist folgender Satz auf dieser Seite:
Der Erfinder der Tiefkühlkost, der Amerikaner Clarence Birdseye, hat sich das Prinzip Anfang des 20 Jahrhunderts von den Eskimos abgeschaut: Er sah, wie sie Fisch, der an der kalten Luft gefroren war, erst Wochen später aßen.
Mal davon abgesehen, dass es die Eskimos gar nicht gibt, wird im selben Satz behauptet, dass eine abgeguckte Technik von einem “Entdecker” erfunden wurde. Wie ignorant! Leider kann man diese Praxis noch bis heute beobachten, einige Pharmakonzerne machen Millionen aus “Neuentdeckungen” aus dem Urwald, während die Ureinwohner keinen Pfennig sehen.
Irgendwie knuffig sind die kleinen Eisbärenbabys ja schon. Nach Knut in Berlin und Flocke in Nürnberg hat nun auch der Stuttgarter Zoo, die Wilhelma, Eisbären-Nachwuchs. Der kleine Eisbär, der auf den Namen Wilbär getauft wurde, soll schon im Dezember geboren worden sein.

Im Gegensatz zu den anderen beiden Jungbären wurde Wilbär allerdings nicht von der Mutter verstossen, sondern wird zärtlich und liebevoll von Eisbärenmutter Corinna gepfleget. Zu besichtigen ist Wilbär allerdings erst ab Ende April.
Mehr Bilder von Wilbär, dem Eisbärbaby, gibt es auf den Seiten der Wilhelma zu sehen. Allgemein ein paar schöne Bilder aus der Wilhelma findet man auch in meinem Flickr-Fotoalbum.
Seit letztem Wochenende gibt es hier links ein kleines Sideblog. Darin werden kurze Notizen und Dinge, über die ich gerade stolpere, veröffentlicht. Schließlich brauch es nicht für alles viele Worte.
Sonntag ist ja der Tag, an dem man allgemein etwas länger schläft (außer man ist verzweifelter Kirchgänger). Wenn du also jetzt erst aufstehst und keine Lust hast, zum Bäcker zu gehen um frische Croissants oder ähnliches zu holen, könnte ein amerikanisches Frühstück was für dich sein. Eier, Mehl und Milch hat so ziemlich jeder im Haus und dank dieser Stop-Motion Anleitung kann quasi nichts mehr schief gehen.
Direkt zum Gaumenschmaus
via breakfast blogger
Die Anna hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Ich soll verraten, was ich gerade lese und sogar etwas daraus zitieren. Die genauen Regeln lauten wie folgt:
- Nimm das erste Buch in deiner Nähe (das mindestens 123 Seiten hat)
- Öffne das Buch auf Seite 123
- Finde den fünften Satz
- Poste die nächsten drei Sätze
- Wirf dein Stöckchen an 5 weitere Blogger
Es handelt sich bei mir um das Buch “Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte” von Oliver Sacks. Auf Seite 123 steht da geschrieben:
In der Neurologie gibt es kein Wort dafür, weil diese Vorstellung nicht existiert. Eine Funktion, ein funktionales System, wird den Anforderungen entweder nicht gerecht oder versagt - eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Daher stell eine Krankheit, deren Hauptmerkmal das “Überschäumende”, das “Produktive” ist, die grundlegenden mechanistischen Konzepte der Neurologie in Frage, und dies ist zweifellos ein Grund dafür, warum solche Störungen - so verbreitet, bedeutsam und faszinierend sie sind - nie mit der Aufmerksamkeit untersucht wurden, die sie verdienen.
Das Zitierte schreckt den einen oder anderen vielleicht ab, in dem Buch werden allerdings die ergreifenden bis erheiternden Fälle von 20 Menschen geschildert, die aus der Normalität gefallen sind. Da braucht es eben gelegentlich eine Einführung in die Neurologie bzw. Psychiatrie.
Ich werfe das Stöckchen weiter an Robbi, Christian und Nils.

Wolken (2), ursprünglich hochgeladen von metzecki
Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen hungern, wo es hier so tolles Essen gibt.
Henryk M. Broder
Mir wird schlecht. Ganz politisch unkorrekt. Nicht inkorrekt, da würde mir ja noch übler werden.
Gesagt