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Makaberer Reaktionstest

Mit diesem kleinen Flashspiel könnt ihr eure Reaktionsgeschwindigkeit testen. Meine Highscore liegt derzeit bei 6693 Punkten.

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Quer durch die Republik mit dem Tech-Stöckchen

Aus Kreuzberg kam hier eben ein Stöckchen an, das sich sehr an meiner informationstechnischen Vergangenheit interessiert. Das Wetter hier ist zwar schön, aber das war es in den letzten Wochen ja ständig. Für eine kurze Fragerunde ist also Zeit.

Was war Deine erste “echte” PC-Hardware?

Ein gebrauchter AMD 486er DX2 mit 8 MB Ram, einnem 14-Zoll Monitor und einem 3 1/4 Zolll Diskettenlaufwerk,, das ich prompt um ein Quadspeed-CD-Rom Laufwerk ergänzt habe. Davor hatte ich als erstes einen Commodore Plus/4, einen Commodore C64 und dann lange Zeit einen Amiga 500. Aber das sind ja keine PCs.

Deine erste Anwendung, die Du benutzt hast?

Auf dem PC war das MS-Dos 5.xx, glaube ich. Allgemein war es das im Plus/4 integrierte Textverarbeitungsprogramm.

Dein erstes Spiel?

Defender of the Crown

An mein erstes Spiel erinnere ich mich nicht. Ich liebte allerdings Defender of the Crown, Hanse, Kaiser, Vermeer und Pirates! auf dem C64.
Am PC war es glaube ich X-COM: Terror from the Deep.

Hattest Du von Anfang an Spaß an der Materie?

Und wie! Und ich habe immer noch jede Menge Spaß dabei.

Seit wann bist Du online, und mit welchem Anbieter?

Seit 1999. Damals war ich bei AOL, bin aber über Internet-by-Call letztlich beim rosa Riesen hängen geblieben. Erste Erfahrungen mit dem Internet habe ich alllerdings schon etwas früher gesammelt, als ich bei einem Bekannten die Gelegenheit hatte Diablo im Netz zu spielen. Das war glaube ich 1997 oder 1998.

Wenn Robert und/oder Rainer wollen, können sie das Stöckchen ja aufnehmen und weiterwerfen. Und weil es so schön zu der nostalgischen Stimmung passt in der ich jetzt bin, hier noch ein passendes Youtube-Video.

Hey hey 16k

Youtube Direktlink

Naturschützer = Lumpenpack?

Ich spiele ja nun schon seit der Closed European Beta mal mehr, mal weniger begeistert das MMORPG World of Warcraft. Dieses Online-Rollenspiel ist das weltweit derzeit am meisten gespielte Computerspiel. 8,5 Millionen Menschen spielen es, über die ganze Erde verteilt.

Jedoch spielen nicht alle Spieler gleichzeitig und miteinander, es gibt verschiedene, nach Sprachen abgegrenzte Bereiche, welche wiederum auf mehrere Spielserver aufgeteilt sind. So gibt es derzeit allein 84 deutsche Server.

Da Blizzard, die Entwicklerfirma, aus deren Feder auch schon Klassiker wie die Diablo-Reihe sowie die Starcraft-Saga stammt, möglichst die breite Masse ansprechen will, wird das ursprünglich englischsprachige Spiele mehr und mehr lokalisiert. Eigentlich ist das eine gute Sache, jedoch geht Blizzard manchmal etwas zu direkt vor. Wörtliche Übersetzungen bieten manchmal wunderbare Stilblüten und einige davon möchte ich hier nun gelegentlich vorstellen.

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Patch-Frust

downloader

Irgendwie ist mir der Blizzard Downloader suspekt. Da will man kurz in World of Warcraft einloggen und muss nach 1,5 Stunden feststellen, daß es dieses mistige Progrämmchen nicht geschafft hat, einen 3,32 MB großen Patch herunterzuladen.

Zum Glück ärgere ich mich bei den großen Updates, die teilweise um die 300 MB groß sind, nicht damit herum. Denn für die gibt es (der Community sei dank!) genügend alternative Downloadquellen. Trotzdem finde ich es ziemlich frech von Blizzard, bei einer monatlichen Gebühr von rund 13 € nicht einmal Download-Server zur Verfügung zu stellen sondern die Last via BitTorrent auf die User abzuwälzen. Tja, das nennt sich dann wohl Gewinnmaximierung.

Wäre das Spiel an sich nicht so gut, ich hätte diesem Saftladen schon längst gekündigt.

Lenin und World of Warcraft

leninwow.jpgMan schreibt Lenin folgendes Zitat zu:

“Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!”

Wenn es aber um banale Dinge wie die Erweiterung des Onlinespiel World of Warcraft geht, werden schon mal Elektronikdiscounter gestürmt.

Wir Deutschen sind schon seltsam. ;)

Reaktionstest

Angeregt durch Martina ist mir ein Spiel eingefallen, welches ich neulich einmal gemacht habe.

Es geht darum, Schafe so schnell wie möglich einzuschläfern. Sie stehen am linken Bildschirmrand und rennen irgendwann einmal los. Mit einem Klick der linken Maustaste wird das Schaf betäubt.
Zum Spiel.

Ich hab es bis zum Rocketing Rabbit geschaft. :-D
PETA: Let em run!

Beneidenswert

Wäre ich ein Anhänger der Freikörperkultur, würde sich bei dem Wetter nacktes Trampolinspringen echt anbieten, um durch den, öh, Fahrtwind?, eine gewisse Abkühlung zu erlangen. Mein Pech, daß ich schüchtern bin, so bleibt mir nur das virtuelle Trampolin. Das macht aber auch Spaß und ist nicht sonderlich anspruchsvoll, also genau richtig bei der Hitze.

Oblivion, die Zwote

Wow, es regt sich etwas im Hause Bethesda!

Nur ca. 4 Monate nach Release gibt es den ersten Patch für Oblivion, der die allergröbsten Schnitzer ausbügelt. Leider handelt es sich nur um die Beta-Version eines Patches. Quasi ein Beta-Patch für ein Spiel, das als Beta-Version für über 40 € in die Läden gestellt wurde. Und an der Lokalisierung ändert sich scheinbar nichts, sie bleibt so mies wie bisher.

Schwache Leistung, Bethesda! Noch so eine Qual lasse ich nicht über mich ergehen.

Oblivion-Frust

Ich bin gerade so richtig sauer. Da will man gemütlich einen mittag lang den neuesten Teil der “The Elder Scrolls” Saga, Oblivion, spielen und nichts geht. Aber von vorne:

Vor 3 Wochen, nachdem mir etliche Leute vorgeschwärmt hatten, wie toll Oblivion sei und was für eine geniale Grafik es doch habe, habe ich es mir auch zugelegt. Ich war etwas skeptisch, denn die deutsche Übersetzung sollte unter aller Sau sein. Und japp, das war sie dann auch.
Naja, halb so wild, es gibt ja die Möglichkeit zu modden, wie beim Vorgänger Morrowind auch schon. Und irgendwer hatte auch schon einen Mod erstellt, der die Übersetzung entsprechend korrigieren soll. Die Übersetzung war auch recht gut, wenn auch noch einiges davon entfernt, perfekt zu sein. Aber egal, Hauptsache beim Heilzauber steht auch Heilzauber und nicht mehr Feuerball.
Die erste Stunde Oblivion war wirklich genial: super Grafik auch auf mittlerer Grafikqualität, ein ansprechender Soundtrack und nette Effekte und auch die Story vermochte mich zu fesseln. Doch dann, oh Schreck, finde ich mich auf einmal auf dem Desktop wieder. Ohne Fehlermeldung. Naja, merkwürdig, aber was will man machen? Oblivion wurde wieder gestartet, der letzte Spielstand geladen und problemlos zwei Stunden gespielt. Da war es dann schon 23 Uhr und Zeit für mich, morgen ist ja auch noch Zeit für Oblivion.
Am nächsten Mittag dann wollte ich weiterspielen, doch oh Schreck, nun gab es ständig Abstürze, und zwar nicht nur von Oblivion, sonder es wurde gleich das ganze System neu gestartet. Ich dachte mir, daß das wohl irgendwas mit dem Mod zu tun haben muss, der mir zu einem besseren Deutsch verhelfen sollte, doch auch daran lag es nicht. Hm, was macht man in so einem Fall? In diversen Foren wurden Leuten mit dem gleichen Problem zur Neuinstallation geraten. Gemacht, getan, geflucht: Nix da, immer noch Abstürze. Diverse Versuche mit verschiedenen Systemtreibern brachte nichts. Ein Speichertest mit Memtest86 über 6 Stunden ergab keine Fehler. Die Grafikkarte war definitiv nicht zu heiss, ebenso der Prozessor. Einzig der Lüfter der Grafikkarte machte Mätzchen, indem er zu laut lief.
Nun, ich wusste mir nicht mehr zu helfen und hab das Problem auf die lange Bank geschoben, Pirates! spielen macht ja auch Spaß.

Diese Woche hat es mich jedoch wieder gepackt. Ich wollte unbedingt Oblivion spielen. Zweifel nagten an mir, ob es wohl doch an der Grafikkarte liegen könnte. Und überhaupt, war es eh nicht mal wieder an der Zeit für eine Neue?
Nein, eigentlich nicht, sie ist ja erst etwas über ein Jahr alt (Nvidia Geforce 6600 GT). Trotzdem hat mich der Rappel gepackt und ich bestellte mir eine Ati Radeon x850 Pro für “günstige” 230 €. Und da man schonmal dabei ist, auch gleich noch einen dritten 512 Mb Corsair Speicherriegel. Freitag war alles da und auch fix eingebaut, jedoch wollte ich die Gelegenheit nutzen, Windows mal wieder neu aufzusetzen. Gesagt, getan. Gestern war es dann soweit, Oblivion fix installiert und losgezockt. Pustekuchen, genau der gleiche Scheiß Mist wie schon zuvor.

Ich finde, es ist eine Sauerei von Bethesda, ein Spiel herauszubringen, welches noch solche gravierende Mängel aufweist. Die Übersetzung ist total verhunzt, das Spiel läuft scheinbar bei “einigen” Anderen auch nicht und anstelle mit Hochdruck an einem Patch zu arbeiten, wird lächerlicher ingame Content entwickelt und verkauft. Ein “Beta”-Patch (lol) ist mittlerweile erschienen, allerdings nur für die englische Version.

Pete Hines, einer der Entwickler, sagte am 24.04.06:

Basically, we’re working on it and trying to get it done. We’ve found a few additional things we wanted to include and are trying to finish up testing as soon as we can.

We’ll let folks know as soon as the beta patch is ready.

Ich sage dazu nur: Bethesda, behaltet in Zukunft eure Spiele. Einen Kunden weniger habt ihr.

Und ich leider 230 € für die neue Grafikkarte weniger :-(

Ob Computerspiele süchtig machen…

… oder nicht, kann ich nicht so ganz berurteilen. Ich jedenfalls habe einen Klassiker wiederentdeckt: Sid Meiers “Pirates!”.

Ich habe zwar nicht den alten Brotkasten aus dem Keller geholt und bediene mich auch keines Emulators, sondern spiele einfach die Umsetzung aus dem Jahr 2004. Und das seit Tagen in jeder freien Minute.
Es macht einfach Spaß, ein Spiel meiner Jugend in grafisch ansprechender Form wieder mal spielen zu können. Außer den optischen Verbesserungen sind nämlich nur Kleinigkeiten dazu gekommen, wie etwa Einladungen zum Tanz mit Gouverneurstöchtern, Tricks im Fechtkampf und 2 neue Kanonenkugel-Typen.

Insgesamt bin ich einfach nur glücklich, daß dieses geniale alte Spiel nicht verschlimmbessert wurde, sondern einfach grafisch auf den neuesten Stand gebracht und ein wenig verziert wurde. Und bei einem Preis von 13 € beim lokalen Spieledealer (Maro Reutlingen) konnte ich einfach nicht nein sagen.

Kurs setzen auf Maracaibo, arrrrrh!