Fly me to the moon
Gestern war ja Heillige Drei Könige, der Tag, an dem traditionell die Weihnachtsbäume entsorgt werden. In Schweden werden da ja sogar alte Möbel entsorgt, wenn man der Werbung eines dort ansssäsigen Möbelhauses glauben darf. Hier bei uns im pietistischen Kernland holt sie der CVJM ab, der daraus Holzscheite und leicht entflammbares Reisig für Hexenverbrennungen gewinnt und dafür auch noch “für einen guten Zweck” bezahlt wird.
Um einiges cooler ist da allerdings die Lösung, die sich ein paar Amerikaner einfallen lassen haben. Nach dem Motto “An der Spitze ist ein Stern, also gehört es in den Weltraum” haben sie 32 Raketen an ihrem ausgedienten Weihnachtsbaum befestigt und ihn gen Himmel befördert. Yeah!
Eat this, CVJM!
Telekolleg: Mathe
Erinnert ihr euch noch an die öden, verregneten Samstagvormittage eurer Kindheit? Wenn alle Lego-Steine verbaut waren, die “Fünf Freunde”-Hörspielkassetten vom vielen Anhören schon leierten und im Fernseher, in dem eh nur drei Sender zu empfangen waren, nur Ameisen, das Testbild oder eben das Telekolleg zu sehen war?
In England gab es in den 1970er bis 1980er ein ähnliches Format im britischen Fernsehen. 2002 kamen dann ein paar Leute der BBC, nämlich Robert Popper und Peter Serafinowicz auf die Idee, dieses Format zu persiflieren. Es gibt acht Folgen dieser knapp 10 Minuten dauernden Comedy-Reihe und die erste, “Maths”, gibt es hier zu sehen.
Via Kitsune Noir, wo es auch die restlichen Folgen zu sehen gibt.
Wer hat Angst vor dem Stand-By-Monster?
Elektronische Geräte im Stand-By-Modus verbrauchen bekanntlich unnütz viel Strom, was nicht nur dem eigenen Geldbeutel schadet, sondern auch der Umwelt. Deshalb sollte man Geräte wie Fernseher, PC-Monitore oder Stereoanlagen bei Nichtgebrauch ganz ausschalten. Leider scheitert das meistens an der eigenen Bequemlichkeit, obwohl das Ausschalten eigentlich kein Ding wäre.
Doch was wäre, wenn im Dunkeln auf einmal anstelle eines roten Stand-By LEDs zwei unheimlich rot glühende Augen zu sehen wären?
Bisher sind die “Standby-Monster” genannten LED-Verkleidungen zwar nur eine Idee auf dem Reißbrett, aber die Idee der Designer von Core77 ist so witzig, dass es sie bestimmt bald zu kaufen geben wird. Ob das allerdings wirklich den Stromverbrauch senken wird, sei dahin gestellt.
via The Uber Review
Star Wars auf Dampf
Star Wars fand ich ja schon immer ganz nett. Wenn die Figuren aber schon immer so ausgesehen hätten, wäre ich bestimmt zum echten Fanboy geworden.
Die Rebellen. Besonders gelungen finde ich den stämmigeren R2D2, man hört beim Anschauen nahezu die quietschenden Zahnräder, die ihn antreiben.
Das Imperium. Darth Vader sieht aus, als wäre er ein Offizier eines Kürassier-Regiments.
Mehr dieser coolen, selbst gemachten Star Wars-Figuren im Steampunk-Look gibt es auf Sillof’s Workshop.


