Archive for the ‘Lokal’ Category

They say “Jump!”


2010
08.04

You say “How high?” Absprungschanzen an der Hauptschule Metzingen.

Megaschland


2010
06.16

Irgendwo in der schwäbischen Provinz. Schland von Balkon bis Veranda. Da stehen selbst die Gartenzwerge stramm.

Und was, wenn da ein Vogel mal muss?

Das Letz niest II


2010
05.26

Mal wieder ein Veranstaltungshinweis, ich werde mir das auf jeden Fall anschauen.

Weitere Infos gibt es hier.

Auswärts futtern: Gestütsgasthof St. Johann


2010
05.24

Heute bin ich mit Verwandten im Gestütsgasthof St. Johann zum Mittagessen eingekehrt. Erwartungsgemäß war am Pfingstmontag eine Menge los und die 5-7 Tische im Freien schon alle besetzt. Also ging es in den Hauptraum, der etwas düster wirkt, aber dennoch urig-gemütlich ist. Dort befinden sich etwa 10 lange Tische, die je etwa 16 Personen Platz bieten. Manch einen mag es befremden, mit unbekannten Menschen am gleichen Tisch zu sitzen, allerdings fördert diese Sitzordnung ungemein die Kommunikation mit anderen Gästen.
Es gibt auch noch einen Nebenraum mit kleineren Tischen, der heute allerdings von einer Gruppe besetzt war.

Gestütsgasthof St. Johann

Gestütsgasthof St. Johann

Der Gasthof befindet sich am Rand der Schwäbischen Alb, etwa 10 Autominuten von Eningen u.A. entfernt. Die Küche der Wirtsfamilie Griesinger ist rustikal-schwäbisch bei günstigen Preisen.

Das “Panierte Schweineschnitzel mit Pommes Frites und Salat”, das ich mir bestellt habe, hat sich als zwei sehr große Schnitzel mit einem Berg an Pommes entpuppt, die ich nicht komplett essen konnte. Die Panade war kross gebraten, das Fleisch sehr zart, geschmackvoll und gut gewürzt. Die Pommes waren dünn und sehr lecker, der Beilagensalat bestand aus Eichblattsalat, Karottensalat, Krautsalat und einem sehr leckeren schwäbischen Kartoffelsalat.
Gekostet hat die große Portion 12 Euro.

Einen kleinen Bissen Kalbsbraten mit Rahmsauce, Spätzle und Salat durfte ich auch probieren. Auch bei diesem Gericht war alles stimmig. Kosten:13 Euro.

Einzig das servierte Bier der Brauerei Kaiser aus Geislingen an der Steige war nicht so mein Fall, mit 2,80 Euro für das helle Hefeweizen allerdings preislich im Rahmen.

Vor dem Gasthof gibt es noch einen seperaten Biergarten, schön unter Kastanienbäumen gelegen. Dort gibt es allerdings nur “Vesper”, also kleine Gerichte wie Saitenwürstle mit Brot, sowie Kaffee und Kuchen.

Ebenfalls etwas abseits vom Gasthof liegt der Hofladen, in dem man Holzofenbrot, landwirtschaftliche Erzeugnisse und regionale Käse-und Wurstspezialitäten kaufen kann – auch an Sonn- und Feiertagen.

Biergarten des Gestütsgasthof

Geöffnet hat der Gestütsgasthof von Dienstag bis Sonntag ab 8 Uhr, warme Küche gibt es ab 11 Uhr (Vesper auch vorher). Im Sommer ist auch Montags geöffnet.

Halballee zum Fohlenhof - Anklicken zum Vergrößern

Auch zum Wandern ist diese Gegend sehr gut geeignet. Innerhalb von ca. 20 Minuten (etwa 1,5 km) ist man in gemütlicher Gangart unter einer wundervoll schattigen Halballee am Fohlenhof des Landesgestüts Marbach, Außenstelle St. Johann angelangt. Wenn man dann realisiert hat, dass das Leben kein Ponyhof ist, kann man entweder den Abstieg zum Gütersteiner Wasserfall wagen oder den Ab- und Aufstieg zum Runden Berg bei Urach machen. Wandermutige gelangen vom Fohlenhof auch zum Uracher Wasserfall oder sogar zur Ruine Hohenurach.

Weckle


2010
04.30

Weckle nennt man im Schwäbischen das, was im Hochdeutschen als  Brötchen bekannt ist. Ein Laugenweckle ist für mich, mit Nuss-Nougat-Creme bestrichen, ein leckeres Frühstück. Zum Vesper (Abendbrot) esse ich allerdings auch ganz gern mal zwei Weckle. Nur wenn ich das Weckle per Auftrich oder Auflage definiere, wird es zum Wecka. “Zwoi Leberkäs-Wecka, bitte.” würde ich zu meinem Metzger hier in Metzingen sagen. Ich habe keine Ahnung, ob das schwäbisch, grammatikalisch oder sonst wie richtig ist, aber so schwätz I halt.

Jetzt wurde einem aus Kamerun stammenden Arbeiter gekündigt, weil er anscheinend zwei Weckle aus der Kantine bei der Metzinger Firma Hugo Boss gestohlen haben soll. Dort war er als Spülkraft tätig, vermittelt durch die Stuttgarter Firma Wisag Gebäudereinigung Baden-Württemberg GmbH. Er selbst sagte laut “Schwäbisches Tagblatt” vor Gericht aus, dass es sich nicht um Brötchen gehandelt habe, die er während der Arbeit verzehrt habe, sondern um selbst mitgebrachte Muffins.

Und wieder einmal stellt sich mir die Frage der Verhältnismässigkeit. Selbst wenn er die zwei Brötchen unerlaubt gegessen hätte, ist das wirklich ein Kündigungsgrund? Wäre ich der Kantinenchef, würde ich mich fragen, ob der Angeschuldigte eventuell zu wenig verdient, um sich ein Vesper zu kaufen.

Jetzt droht dem Arbeiter nämlich die Abschiebung, da eine Duldung nur durch ein Beschäftigungsverhältnis gewährleistet ist.

Auch interessant: Katharina Mayers Kommentar beim Tagblatt

#3tbtt – Kurze Nachbetrachtung


2010
04.22

Ganz kurz gesagt: Schön wars.

Die Mitblogger bzw. -twitterer waren nett und lustig, das “Herzog Ulrich” war gemütlich (und praktischer Weise nahe am Bahnhof) die selbstgemachten Mitbringsel köstlich (Earl Grey-Kekse von @Sblaumann und TwitCakes von @FrauSchmecker) und ich hätte Lust auf ein weiteres Treffen, vielleicht im Spätsommer?

Twitter Cupcakes von @FrauSchmecker

Twitter - Cupcakes von Frau Schmecker

Na, was meint ihr?

Ach ja, die leckeren Cupcake-Rezepte von Frau Schmecker gibt es hier.