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Metzingen und mehr

So lautet der Titel des neuen Blog von Steffen Uebele, (wohl jüngstes?) Mitglied des Metzinger Gemeinderats, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Metzinger SPD und ehemaliger Vorstand des Club Thing.

In seinem Blog schreibt Steffen über seine Arbeit im Metzinger Gemeinderat. Er legt dabei die Gedanken, die zu seinen Entscheidungen führen schriftlich nieder und ermöglicht so dem interessiert Bürger einen Einblick in die Arbeit eines Gemeinderats. Allerdings beschränkt er sich nicht darauf, sondern berichtet weiterhin über aktuelle Geschehnisse in Metzingen.
Diese Art von Bürgernähe, durchgeführt mit moderner Technik, ist sehr zu begrüßen und könnte von anderen Kommunalpolitikern gerne aufgegriffen werden.

Auch wenn ich nicht unbedingt mit dem Programm der SPD konform bin, dieses Blog hat in mir einen regelmäßigen Leser gefunden.

Herbst

Brr, da wollten wir heute noch einmal die letzten Sonnenstrahlen nutzen und am Hirschauer Baggersee Sonne tanken, aber nix da. Das Wetter hatte uns wie bereits gestern auf dem Metzinger Weinberg (ich berichtete nicht) einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Naja, immmerhin habe ich es gestern endlich geschafft, Herrn Krüger die gewonnene Marmelade zu überreichen. Fast, denn Herr Krüger war nicht persönlich zu Hause anzutreffen und die Mehrfrucht- sowie Aprikosenmarmelade war einfach so verschwunden. Ca. 20 Gläser insgesamt.

IMG_0330Vielleicht hat die Abwesenheit von Herrn Krüger ja etwas damit zu tun. Trotz dieses schrecklichen Verdachts haben wir ihm ein Glas Himbeermarmelade hinterlassen.

Bei all dem hin und her trotz Wind, Hagel, Schnee und Sandstürmen habe ich mir glaube ich die erste Erkältung diesen Jahres geholt, zumindest kratzt mein Hals gar fürchterbar.

Medizinische Dosen des billigen Fusels, den ich von Uli als hochwertiges selbstgebranntes Zwetschgenwasser bekommen habe und denn ich ja erst nächstes Jahr öffnen sollte, helfen aber bisher ganz gut. Danke, Uli.

First International World Blogger Meeting Tuebingen 2.0 07

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Ich kann euch sagen, so Bloggertreffen, vor allem in der Größenordnung, sind enorm auspowernd! *g* Aber es war auch just in time, gerade auch in Tübingen, so etwas hat die “lokale Blogosphere” (haha) gebraucht, geradezu darauf gewartet!

Ich bin gerade (24h!) zurückgekommen vom wohl größten Blog Meeting ever in einer City wie Tübingen, in der Grün regiert und zwar ganz ungeniert!
Was liegt da näher, man unterhält sich über Obst und entsprechenden Follow-Ups. Quasi Obst 2.0, um es präzise zu sagen. Marmelade und Obstler. Klar!? Auch Bier und andere Topics.

Alle Participants waren voller Ideen, der Funke ist gleich eingeschlagen und explodiert. Besonders brilliert hat Uli, der mit seiner Santa Claus Performance die Audience noch vor Beginn der eigentlichen Performance erreicht und umgeworfen hat. Brilliant!

At all war es ein großartiger Abend, was mir wohl jeder der Teilnehmer bestätigen wird. Blog on!

Oh yes, das Second International World Blogger Meeting Tuebingen ist in Plannung. Wenn du interessiert bist, comment!

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Ips Yxilion: Sommerloch gelöst

Gelegentlich schaue ich mir ganz gerne Mal die Pressemitteilungen der regionalen Polizeidirektion an. Hauptsächlich geht es dann um Einbrüche, Schmierereien und Ähnliches, denn die richtig schweren Fälle dürfen ja aufgrund laufender Verfahren nicht wiedergegeben werden.

Sehr mitreissend fand ich jedoch folgenden Fall:

‘Ips Yxilion: Sommerloch gelöst’ weiterlesen

Walpurgisnacht (Update und ein p statt nem b)

Ihr habt echt was verpasst. Es gab nicht nur wilde und schmackige Maibowle im Club Thing, sondern auch ein echt schönes Maifeuer.

Maifeuer

Mehr Bilder gibt es morgen oder später. ;)
Update: Maibowle kann so grausam sein. Das nächste Jahr halte ich mich an den Tipp von Nils und begehe den ersten Mai etwas anders.

Zu spät

obwahlToll, seit heute (oder gestern? Sonntag war da jedenfalls noch nichts) gibt es auf der Homepage der Stadt Metzingen nähere Infos zur Oberbürgermeisterwahl. Unter anderem ist dort zu lesen, dass die Bewerbungsfrist für Kandidaten am 26.03.07 um 18 Uhr abgelaufen ist, also gestern. Meinen Besuch dort um mich näher über die Wahlmodalitäten zu informieren kann ich mir also sparen.

Schade, die laut Lokalblatt (das auch erst heute darüber schreibt) nötigen 50 Stimmen hätte ich bestimmt zusammen bekommen. Das war es wohl, mein Wahlslogan “Ungewaschen und unrasiert auf den OB-Stuhl” kann ich einmotten.

Dieter Hauswirth ist der einzige Kandidat und somit ist die Wahl nur eine pro forma Angelegenheit. Zu lustig ist da dieses Zitat auf der Homepage:

Am 22.04.2007 findet in Metzingen die Wahl zur Oberbürgermeisterin / zum Oberbürgermeister statt. Ca. 17.000 Wahlberechtigte können an diesem Tag in 18 Wahllokalen ihre Stimme abgeben.

Also Metzinger: wählt Dieter Hauswirth zur Oberbürgermeisterin!

Bürgermeister

Welche Bedingungen muss man eigentlich erfüllen, um Bürgermeister in einer Gemeinde in Baden-Württemberg werden zu können?

Laut unserer baden-württembergischen Gemeindeordnung eigentlich nur folgende:

§ 46
Wählbarkeit, Hinderungsgründe

(1) Wählbar zum Bürgermeister sind Deutsche im Sinne von Artikel 116 des Grundgesetzes und Unionsbürger, die vor der Zulassung der Bewerbungen in der Bundesrepublik Deutschland wohnen; die Bewerber müssen am Wahltag das 25., dürfen aber noch nicht das 65. Lebensjahr vollendet haben und müssen die Gewähr dafür bieten, daß sie jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintreten.

(2) Nicht wählbar ist, wer von der Wählbarkeit in den Gemeinderat ausgeschlossen ist (§ 28 Abs. 2). Nicht wählbar ist ferner, wer

1. als Beamter im förmlichen Disziplinarverfahren durch Urteil aus dem Dienst entfernt worden ist, oder gegen wen in einem dem Disziplinarverfahren entsprechenden Verfahren in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union eine entsprechende Maßnahme verhängt worden ist, in den auf die Rechtskraft des Urteils oder der entsprechenden Maßnahme folgenden fünf Jahren; der Entfernung aus dem Dienst steht bei Ruhestandsbeamten die Aberkennung des Ruhegehalts gleich;
2. wegen einer vorsätzlichen Tat durch ein deutsches Gericht zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden ist, die bei einem Beamten kraft Gesetzes die Beendigung des Beamtenverhältnisses zur Folge hat, oder wer wegen einer vorsätzlichen Tat durch die rechtsprechende Gewalt eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden ist, die bei einem Beamten die Entlassung zur Folge hat, in den auf die Rechtskraft des Urteils oder der Entscheidung folgenden fünf Jahren.

(3) Bedienstete der Rechtsaufsichtsbehörde, der oberen und obersten Rechtsaufsichtsbehörde, des Landratsamts und des Landkreises können nicht gleichzeitig Bürgermeister sein. Für ehrenamtliche Bürgermeister findet Satz 1 nur Anwendung, wenn sie unmittelbar mit der Ausübung der Rechtsaufsicht befasst sind.

(4) Der Bürgermeister kann nicht gleichzeitig eine andere Planstelle in der Gemeinde innehaben oder deren sonstiger Bediensteter sein.

Im Prinzip könnte ich mich also als Gegenkandidat zu unserem jetzigen Bürgermeister aufstellen lassen, da ich passiv Wahlberechtigt bin. Die Wahl am 22. April ist bisher nämlich leider recht eindeutig, da unser jetziger CDU-Bürgermeister bisher der einzige Kandidat ist. So richtig begeistern tut dieser neokonservative Verwalter jedoch keinen in meinem Umfeld.

Das wäre natürlich ziemlich kurzfristig und eher spontan gefühlsmässig, aber schließlich kam der Vorschlag auch nicht von mir sondern von einem Haufen Jugendlichen aus dem Club Thing, die nicht unbedingt zu nüchtern waren.

Naja, mal überlegen ob ich das wirklich machen soll. Große Chancen hab ich sicher nicht, aber eine Erfahrung wäre es wert. Und es wäre spaßig.

St. Patrick’s Day

paddyday

Am 17. März ist in Irland und in vielen von Iren besiedelten Ländern Feiertag. Denn vor rund 1500 Jahren begann der heillige Patrick damit, Irland zu christianisieren, weshalb an diesem ihm zu Ehren abgehaltenen Feiertag sogar die Fastenzeit für einen Tag unterbrochen wird.

Da ich immer schon ein Freund des Fastenbrechens war, gibt es heute Abend im Club Thing einen Irischen Abend. Zu mitreißender irischer Musik von Folk bis Punk gibt es kühles Guinness, irischen Whiskey Coffee Baileys und das famose Knobibrot.

Wer also heute Abend noch nichts vor hat und auf typische Irish Pub Atmosphäre steht, ist mir heute ab 20 Uhr im Club Thing herzlich willkommen.

Möge die Straße uns zusammenführen
und der Wind in deinem Rücken sein,
sanft falle Regen auf deine Felder
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

photo by kk+

Sidewalk duties

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Seit Sonntag hängt es wieder am tristen Grau vor meiner Tür und weist mich darauf hin, das Samstag wieder ein Stück schwäbische Eigenart auf mich zukommt. Das Schild des Grauens, das alle acht Wochen wiederkehrt.

Liebevoll von einer Tochter oder einem Sohn im Werkunterricht gebastelt, bedeutet es für mich eine verlorene Stunde an einem an sich schönen, sonnigen Samstag. Denn schließlich ist die Kehrwoche am Samstag Vor- oder Nachmittag zu machen. Freitag geht nicht, die Gehsteige vor dem Haus könnten ja übernacht wieder dreckig werden.
Und Sonntag geht im pietistisch geprägten Württemberg gar nichts. Würde ich das tun, ich glaube man würde mich steinigen, verbrennen oder zumindest im Laden schief anschauen. Es könnte sogar ein Brief der Hausverwaltung eintreffen, das man zugetragen bekommen habe, dass man seine im Mietvertrag festgelegten Pflichten nicht nachgekommen wäre!

Dabei ist diese Arbeit sowas von sinnlos, schließlich würden die paar herumliegenden Blätter und Steinchen vom nächsten Regen von selbst weg gespült werden. In der Odyssee steht dazu:

„Und den Sisyphus sah ich, von schrecklicher Mühe gefoltert,
Einen schweren Marmor, mit grosser Gewalt fortheben.
Angestemmt arbeitet’ er stark mit Händen und Füssen,
Ihn von der Au aufwälzend zum Berge. Doch glaubt’ er ihn jetzo
Auf den Gipfel zu drehen, da mit einmal stürzte die Last um;
Hurtig mit Donnergepolter entrollte der tückische Marmor.“

Aber den alten Schwaben interessiert nicht, was die alten Griechen schrieben. Darum gibt es sogar welche, die ihren Gehsteig mit Wasser und Schrubber reinigen, Woche für Woche, jeden Samstag. Schwäbischer Fleiß eben, schaffe, schaffe, Häusle baue, Hund verkaufe, selber belle.

Da habe ich ja noch Glück, nur alle acht Wochen ein Stündchen in der Sonne an der frischen Luft podcasthörender Weise den Besen schwingen zu müssen.

Eis

Ein Blick aus meinem Fenster.

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Dabei sind schon die neuen Äste ausgetrieben, erkennbar am frischen Rot. Hoffentlich stirbt die Linde vor meinem Haus nicht ab.