Ein Interview mit Tobias Huch, einem Unternehmer, der seit zwei Jahren Zugriff auf die 17 Millionen geklauten Datensätze von T-Mobile hatte, gibt es bei der taz zu lesen.
Was wäre das Datenpaket auf dem Markt wert gewesen?
Wenn sich jemand geschickt anstellt, kann er daraus binnen eines Jahres 50 Millionen Euro Gewinn ziehen.
Zwei Jahre später haben Sie sich dann an Justiministerin Zypries gewandt. Wie kam das?
Wir saßen zufällig im gleichen Flugzeug, ich erkannte sie und sprach sie dann beim Aussteigen an.
Und wie hat sie reagiert?
Sie war sehr interessiert. Das war ja die Zeit, als es mit den Datenskandalen gerade losging. Ich sagte, dass ich Ihr auch eine SMS schicken könne, schließlich hatte ich ihre Mobilnummer auch im Computer. Das fand sie, glaube ich, ganz witzig.
Wie viele Kunden hat T-Mobile eigentlich?
In München hat am Montag ein 70-jähriger Mann ein 13-jähriges Mädchen gegen eine gerade einfahrende U-Bahn geschubst. Das Mädchen hatte Glück im Unglück und erlitt dabei und durch den Rückprall auf den Bahnsteig zum Glück nur einen Bluterguss an der Stirn sowie Schürfwunden an den Händen. Wäre das Mädchen zwischen einen der Waggons gefallen, hätte weitaus schlimmeres passieren können.
An sich eine Nachricht, die ich als nicht sonderlich spektakulär empfinde. Gewalt passiert jeden Tag, überall auf der Welt, kaltblütiger ausgeführt und mit weitaus schlimmeren Folgen für die Betroffenen. Was diese Nachricht dennoch wichtig für mich macht, ist der ausbleibende Aufschrei in den Medien und von Seiten der Politik, der vor Betroffenheit nur so trieft.
Bei ähnlichen Zwischenfällen in der letzten Zeit wurde von den Massenmedien gleich nach “Höchststrafe!” “Ausweisen!” oder Schlimmeren gerufen. Auch die Politik sprang dankbar auf diese Masche an und schlachtete sie wahlkampftauglich aus. Allerdings war der Täter in diesen Fällen ja zumeist auch ein junger Mann mit Migrationshintergrund, kein Münchner Rentner.
Eigentlich müssten Bild, Spiegel Online und Konsorten jetzt heißer Dinge wie “Ab in die Gerontopsychiatrie!” fordern, während die ganze Riege berufsbetroffener Politiker wie Roland Koch oder Wolfgang Schäuble von Talkshow zu Talkshow tingeln um zu erörtern, das Multi-Kulti die Integration von alten Menschen in unsere Gesellschaft gescheitert ist und deshalb unbedingt mehr Kameras auf öffentlichen Plätzen installiert werden müssen.
Zum Glück scheint dieses Spektakel dieses Mal aus zubleiben. Ob man da Angst vor einer Abstrafung aus der eigenen Zielgruppe/Wählerschaft hat? Ich glaube es fast.
Ein paar vernünftige, eigenproduzierte Sendungen gibt es im öffentlich rechtlichen Fernsehen ja noch. Ich denke da an “Neues” mit der bezaubernden Yve Fehring auf 3sat, “c’t TV” mit Schnurer und Münch, das “Nachtstudio” mit Volker Panzer, “Monitor” mit Sonia Mikich und “Panorama” mit Anja Reschke.
Und eben Polylux, das satirisch-aktuelle-non-plus-ultra Szenemagazin. Das jetzt gestrichen werden soll, weil der RBB scheinbar nicht genug Geld dafür hat. Haha.
Zum kotzen. Obwohl, ohne ÖR-Beschränkungen kann Polylux nur besser werden. Wir werden sehen.
So heißt die neue Serie auf 3sat, in der Katrin Bauerfeind (Moderatorin von Ehrensenf und Polylux) gegen Henning Wehland (Sänger der H-BLOCKX) um die Wette nach Moskau fährt. Ausgestattet mit je einem Mercedes-Benz W123 jagen die beiden gen Osten, allerdings nicht ohne vorher verschiedene Aufgaben entlang der Strecke lösen zu müssen.
Der Weg ist das Ziel und der Osten ist wild, fremd und exotischer als es Toast Hawaii jemals war! Ich jedenfalls bin gespannt auf die erste Folge, denn die Teaser auf Youtube lassen auf gute, kurzweilige Unterhaltung hoffen.
123 Moskau läuft täglich ab Montag um 22.25 in 3.sat.
Zoom-Objektive sind toll. Man kann sich Sachen näher holen und so mehr Detail in ein Bild bringen. Manchmal wünschte ich, ich hätte eine Kamera, mit der ich das Objektiv wechseln kann. Man ist einfach flexibler damit und kann bessere Bilder machen.
Nur manchmal, da frage ich mich: Muss das sein? Musste der Fotograf da mit seinem hoch professionellen, tausende Euro teuren Zoom-Objektiv so sehr hineinzoomen? Ja wo sind wir denn? In Österreich?
‘Super Tuesday - in Österreich?’ weiterlesen
So ziemlich ein jeder hat wohl das Tom Cruise Video, in dem der Superstar für Scientology wirbt, in den letzten Tagen auf die eine oder andere Art gesehen. Veröffentlicht wurde es von einer Gruppe von besorgten Menschen, die scheinbar Zugang zu den inneren Kreisen der Organisation haben.
Weiterhin wurden die Websites dieser totalitären, vom deutschen Verfassungsschutz überwachten Sekte durch eine DoS-Attacke unerreichbar gemacht. Dazu bekannt hat sich eine Gruppe namens “Anonymous”, die auch ein erklärendes Video dazu auf Youtube gepostet hat:
Mittlerweile gibt es auch ein vermeintliches Konter-Video, von dem ich aber nicht glaube, dass es tatsächlich von Scientology ist. Ich denke, dass vielleicht ein extrem durchgeknallter (noch extrem durchgeknallter als der Rest) Scientologe gemeint hat, seine Organisation verteidigen zu müssen. So ganz CLEAR ist er also noch nicht.
Nichts desto trotz gibt es hier das satirische Antwortvideo von mir auf das Konter-Video. Quasi ein Kontra-Kontra-Video, oder Counter-Counter-Vid auf neudeutsch.
Wow, das war eben mein erstes Mash-Up!
Im Last.FM-Blog ist zu lesen:
As of today, you can play full-length tracks and entire albums for free on the Last.fm website.
Something we’ve wanted for years—for people who visit Last.fm to be able to play any track for free—is now possible. With the support of the folks behind EMI, Sony BMG, Universal and Warner—and the artists they work with—plus thousands of independent artists and labels, we’ve made the biggest legal collection of music available to play online for free, the way we believe it should be.
Full-length tracks are now available in the US, UK, and Germany, and we’re hard at work broadening our coverage into other countries. During this initial public beta period, each track can be played up to 3 times for free before a notice appears telling you about our upcoming subscription service. The soon-to-be announced subscription service will give you unlimited plays and some other useful things. We’re also working on bringing full-length tracks to the desktop client and beyond.
Mal schauen, was daraus wird. Beim Einloggen empfing mich jedenfalls schon mal diese Nachricht:
Durchsage von Last.fm:
Free the Music…
Heute ist ein großer Tag: Ab sofort gibt es “Free On-Demand” bei Last.fm. Das heißt, du kannst nun kostenlos Musik “auf Wunsch” hören - ganze Titel, in voller Länge.
Erfahre mehr in unserem Blog (auf Englisch) und in den FAQ. (Beachte, dass du möglicherweise deine Wiedergabeeinstellungen ändern musst, um die Titel in voller Länge anhören zu können.)
Viel Spaß beim Musikhören wünscht -
Dein Last.fm-Team
Jeden Titel nur 3x online hören und dann muss man zahlen, 2,50 € im Monat. So ganz ausgereift scheint mir das noch nicht zu sein. Ich möchte besitzen, was ich kaufe. Irgendwie hat das etwas von der dollen Napster Musik-Flatrate, wo die Songs nach 3 Monaten nicht mehr hörbar sind.
Wer brauch so nen Schmu? Na, man wird ja sehen.
Warum gibt es in Österreich Sendungen wie “Echt fett” im ORF1 und unsere ARD nöhlt immer noch mit Frank Elstner herum? Ist das heuer noch nötig, wo wir doch so viel an die GEZ zahlen?
Ach so. Wir zahlen GEZ damit wir 3Sat schaun können, wo “Echt fett” auch läuft. Na, danke schön. Echt fett… mehr echt fett!
Zur Zeit herrscht scheinbar nicht nur bei mir das Sommerloch. Spiegel online, früher ein von mir gern gelesenes Nachrichtenportal, scheint dieses Jahr wohl besonders tief im Loch zu stecken.
So erscheint dort heute eine Story über Jack, einen Kater, der ein in sein “Revier” eingedrungenen Bären auf einen Baum gejagt hatte.
Ok, weltbewegend sind diese News ohnehin nicht, aber immerhin wären sie ein guter Füller für einen Samstag Nachmittag in der Nachrichtenflaute. Katzencontent hat ja schließlich jeder gern. Leider ist aber diese Story schon so alt, dass sogar ich Slowblogger längst darüber geschrieben habe. Nämlich letztes Jahr im Sommerloch.
Über die plötzliche Umbenennung des Dorfes Milford in Mildorf schaue ich einfach mal hinweg.
Gesagt