Archiv für die Kategorie 'Tech'

Wir werden alle sterben!

Mal davon abgesehen, das dieser Satz wahr ist, befürchten einige Zeitgenossen, dass der Zeitpunkt an dem das passiert, schon ziemlich bald sein könnte. Nämlich dann, wenn das CERN Ende September diesen Jahres in ihrem Large Haldron Collider die erste Teilchenkollision verursacht.

In den USA, genauer in Hawaii, wird sogar gegen die Inbetriebnahme geklagt. Denn schließlich könnte so eine Teilchenkollision sogar ein Schwarzes Loch entstehen lassen, wenn auch nur ein klitzekleines.

Ich persönlich fände das gar nicht so schlimm, denn diese Art von “Wir werden alle sterben!” ist ziemlich ästhetisch und schnell. Und am Ende wären wir alle vereint in einem unglaublichen Punkt Materie. Irgendwie ist das romantisch.

Direktsog

Firefox 3 buggy?

Update: Lag wohl doch an mir selbst (siehe Kommentare)

Schon seltsam: Wenn ich den Firefox schließe und ich dabei mehrere Tabs gleichzeitig geöffnet habe, kommt ja immer diese nette Sicherheitsabfrage, ob ich wirklich alles schließen will. Mit Firefox 3 gibt es ja nun auch die Möglichkeit, die letzte Kombination an geöffneten Tabs zu speichern. Soweit, so gut, ich habe das einmal gemacht und es hat funktioniert.

Wenn ich nun aber Firefox mit mehreren Tabs schließe und Firefox 3 die Tabs nicht speichern lasse, kommen beim nächsten Start die gespeicherten Tabs von vorgestern, obwohl ja eigentlich meine Startseite laden müsste. Geht es jemandem ähnlich? Ist das ein Bug oder aber ein Feature, dessen Nutzen ich nicht ganz verstehe?

Firefox Download-Day

Morgen, am 17. Juni 2008 ist es soweit: Firefox 3, der schnelle Browser aus dem Hause Mozilla, wird in seiner endgültigen Form erscheinen. Firefox 3 ist eine schnelle und vor allem sicherere Alternative zum in Windows integrierten Internet Explorer.

Zum Release haben die Entwickler meines Lieblingsbrowsers großes vor. Sie wollen in das Guinness Buch der Rekorde, als am häufigsten an einem Tag heruntergeladene Software. Und du kannst mitmachen, indem du auf der Rekordseite versprichst, Firefox 3 morgen herunterzuladen!

Also sei schlau wie ein Fuchs, nutze Firefox!*

*Dieser billige Kalauer musste einfach sein. Ich entschuldige mich hiermit bei allen Freunden des guten Geschmacks.

HDR-Fotografie mit CHDK

Ich habe ja neulich von der genialen alternativen Firmware für Canon Digicams mit Digic II- bzw. Digic III namens CHDK berichtet. Mittlerweile habe ich mich etwas mehr in die Materie eingearbeitet und neben dem kinderleichten einspielen einer deutschen Benutzeroberfläche auch die ersten HDR-Bilder gemacht. Mangels Motiven ist erst mal nur ein Landschaftsbild entstanden, das meiner Meinung nach trotzdem schon etwas hermacht.

Dieses Bild ist aus einer Belichtungsreihe von sieben Einzelbildern entstanden, die ich mit einer Probeversion von Photomatix zusammengefügt habe (darum auch das plöde Wasserzeichen). Zum Erstellen der Belichtungsreihe habe ich folgendes Bracketingscript genutzt: belichtungsreihe-fix-fokus

Mein nächstes gesetztes Ziel ist die Fotografie eines Blitzes, die sich durch die Verwendung eines Bewegungsmelder-Scripts, das hier zu finden ist, auch irgendwie machbar sein muss. Ansonsten will ich mich näher mit der Scriptsprache auseinander setzen, die Ähnlichkeiten mit Basic zu haben scheint und mir dadurch nicht ganz fremd ist.

Faszinierende Sache!

Erste Versuche mit CHDK

Wie im Sideblog zu lesen ist, bin ich neulich über einen Artikel auf Heise Foto gestoßen, in dem ein interessanter “Hack” für Canon Digitalkameras mit Digic II oder Digic III Prozessor beschrieben wird. Das Projekt CHDK (Canon Hacker’s Development Kit) bietet eine alternative Firmware für etliche aktuelle Canon-Kameras an und erweitert dadurch die Möglichkeiten der Kameras. Zu den erweiterten Features gehören unter anderem:

  • die Aufnahme von RAW Bildern
  • zeigt ein Live Histogramm während man Fokussiert an
  • markiert Flächen ohne Bildinformationen (Zebra Modus)
  • ermöglicht das Starten von Scripts, zum Beispiel zum Erstellen von HDR-Bildern, das Zoomen in Videos oder das Erstellen von Videos mit Zeitraffer
  • kann eigene Gitternetze auf dem LCD anzeigen
  • Übersicht über die aktuelle Kapazität der Akkus
  • manuell einstellbare Belichtungszeit (von 1/100000s bis 65s)
  • manuell bestimmbare ISO Werte (von ISO 50 bis ISO 3200)
  • stufenlos einstellbare Videoqualität
  • Autostart für Scripte
  • Fernauslösung durch ein spezielles USB Kabel
  • stark erweiterter Befehlssatz für Scripte
  • viele weitere Zusatzinformationen für den Profifotografen (Schärfentiefe-Rechner)
  • und kleine Zusatztools, wie zum Beispiel: Kalender, Textbetrachter, Dateibrowser und Spiele

Bilder im RAW-Format speichern zu können habe ich bei meiner Canon PowerShot A620 schon immer vermisst. Und dank der Möglichkeit, durch ein kleines Script Belichtungsreihen nach Wunsch zu erstellen, werde ich hoffentlich etwas leichter den Weg in die HDR-Fotografie finden.

Sehr toll an der Firmware ist, dass sie die eigentliche Firmware der Digitalkamera unberührt belässt. Die CHDK-Firmware wird jedes Mal beim Einschalten der Kamera neu von der Speicherkarte gebootet, wobei man die Wahl hat, ob das automatisch geschehen soll oder man lieber manuell bootet.
Der Kamera kann so eigentlich nichts passieren (ich bin kein Fachmann, also ohne Gewähr), wie auch ein Mitarbeiter von Canon laut CHDK-Wiki bestätigt:

Thank you for your reply. After researching this software on the
internet it appears that CHDK doesn’t make any actual changes to your
camera. If you delete the CHDK software from your memory card, or if
you choose not to activate the CHDK software on the card (or remove and
replace the batteries), then the camera will behave absolutely normally
- nothing has been (or ever is) changed, so the warranty is not
affected.

We hope this information is helpful to you. Please let us know if we
can be of any further assistance with your A720 IS camera.

So, genug über das Projekt an sich, nach dem Klick gibt es meine ersten Ergebnisse.

‘Erste Versuche mit CHDK’ weiterlesen

Tooltime: MozBackup

Während hier gerade das Backup läuft, möchte ich einen Softwaretipp für alle Nutzer von Mozillas Firefox und Thunderbird geben.

Das wunderbare, kleine Tool MozBackup erstellt Backups von Firefox, Thunderbird, SeaMonkey, Mozilla Suite und Netscape. Sogar verschlüsseln kann man die erstellten Backups. Bei einer Neuinstallation von Windows muss nur noch die Software installiert werden, MozBackup spielt dann die Backups komplett ein.

Dazu gehören z.B. beim Firefox alle Cookies, Passwörter, die History und der Cache und sogar die installierten Erweiterungen. Alle Punkte sind optional auswählbar, wer also seine Passwörter nicht mit sichern will, muss das auch nicht.

MozBackup ist Freeware und wird in Tschechien entwickelt.

Grafikgemecker

Achtung! Es folgt einzig mir zur Erleichterung dienendes Gemotze und subjektives Meckern.

Wie nervig. Da ging mir vor ca. zwei Wochen meine alte Grafikkarte (eine ATI Radeon X850 Pro) immerhin noch kurz vor Ende der Gewährleistungsfrist kaputt. Daraufhin hat mir der freundliche Hotline-Mitarbeiter bei Amazon.de geraten, die Karte direkt an den Hersteller, in dem Fall Sapphire, zu schicken. Das würde schneller gehen, da Amazon.de die Karte auch nur einschicken könnte und der Vorgang durch die Zwischenstation bei ihnen noch verzögert würde. Na gut, das ist eine faire Antwort, also mal bei Sapphire schauen, wie das läuft. Aha, gar nicht. Gewährleistungsansprüche solle man doch bitte über den Händler abwickeln, stand da.
Gut, ich habe die Karte kurzerhand verpackt, zu Amazon.de eingeschickt und gehofft, dass es nicht all zu lange dauern würde.

Das war Freitag, der 4. April. Sonntag, den 6. April kam eine Email von Amazon, in der sinngemäß stand, dass meine Rücksendung eingetroffen wäre und mir der Kaufpreis erstattet würde. Und tatsächlich, am Tag später befanden sich 220 € auf meinem Konto sowie eine weitere Bestätigungsmail von Amazon in meinem Postfach. Fein fein. 220 €mehr auf dem Konto und eine neue Grafikkarte in dem Bereich kostet ca. 70-100 €. Das lobe ich mir, obwohl es nicht ganz verstehe. Will ich aber auch gar nicht.

Die Anforderungen an meine neue Grafikkarte sind nicht hoch. Ich spiele zwar ab und zu mal World of Warcraft oder Flatout 2, aber an den aktuellen, grafikfressenden Ego-Shootern finde ich keinen Gefallen. Also brauche ich gewiss kein Highend-Modell.
Die Karte muss im AGP-Format sein, da ich noch ein älteres Mainboard besitze. Ansonsten sollte sie nicht über 100 € kosten, das wäre alles. Nach dem Lesen einiger Testberichte fiel mein Augenmerk auf die Sapphire Ati Radeon HD 2600 XT AGP, die recht günstig (68 €) und zudem noch eine enorme Leistungssteigerung zu meiner alten Karte darstellen sollte. Ein solides Einsteiger-/Mittelklassemodell eben.

Hach. Schön wäre es. Scheinbar haben sowohl ATI als auch Sapphire beim Entwickeln der Treiber geschlampt. Entweder meldet das Installationsprogramm dass keine zu unterstützende Hardware gefunden wurde oder aber es funktionieren einfach keine 3D-Anwendungen. Etwas Recherche im Netz ergab, dass dieses Problem recht verbreitet ist und wohl nur die AGP-Karten dieser Serie betrifft. Dabei gibt es sogar extra sogenannte “AGP-Hotfix”-Treiber, die aber auch nicht wirklich zu helfen scheinen. Wäre ich ein bösartiger Mensch, würde ich jetzt denken, dass auf den wohl eher aussterbenden Kundenkreis, der noch AGP-Motherboards nutzt, einfach keine Rücksicht mehr genommen wird. AMD, dem jetzt ATI gehört, hat ja schließlich auch ein Interesse daran, neue Prozessoren und Mainboards zu verkaufen. Aber das denke ich nicht, ich bin ja ein braver Konsument. Ob ich aber nochmal brav eine Karte von ATI kaufe? Eher nicht.

Nun ja, während ich hier meinen Ärger ablasse, läuft im Hintergrund gerade ein Backup aller wichtigen Dateien. Wenn das fertig ist, sammel ich noch alle Treiber zusammen, die man so braucht und installiere Windows kurzerhand neu. Seltsames Allheilmittel, aber vielleicht hilft es ja. Wünscht mir Glück und unfähige Treiberentwickler in die Wüste!

Der Pinsel von Morgen

Ein nettes Spielzeug: Ein neuartiger “Pinsel”, in dessen Spitze eine Kamera integriert ist, kann Farben, Muster und sogar Bewegungen aufnehmen, wie ein normaler Pinsel die Farbe.

paint.jpg

Ein sehr beeindruckendes Video zeigt den Pinsel in Aktion.



“Magic” Digital Video Brush - video powered by Metacafe
via ComNetSlash

Tiflis, Georgien

Jeder hat schon einmal von “nichttödlichen” Waffen gehört, die von verschiedenen Regierungen, auch der unseren gebraucht werden, um Demonstranten unter Kontrolle zu halten.

In Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, wurde wohl die letzten Tage das komplette Arsenal aufgefahren:

Ist das nicht kacke? Ein demokratisches Land besitzt solche Waffen und bezieht sie aus einem anderen demokratischen Land. Was wiederum beängstigend für die Bewohner jenes Lands sein sollte. Denn wenn Regierungen Waffen gegen die Bevölkerung selbst herstellen oder bestellen, dann ist nicht mehr viel Demokratie gegeben.

Was kann der legitime Demonstrant von heute tun, um nicht unter den “Schutzwaffen-Paragraph” zu fallen?

Wie geleckt

Jeder kennt es, keiner mag es. Ein verdreckter Bildschirm ist ein Ärgernis, egal ob es sich bei dem Dreck um Staub, Colaspritzer vom letzten Lacher auf Youtube oder (bähh!) Spritzer der letzten Erkältung handelt. Ein leicht angefeuchtetes Tuch hilft da ganz gut, aber es macht dennoch Ärger, auch hartnäckige Flecken damit zu entfernen.

Eine elegantere Lösung für das Problem, egal ob bei Röhrenmonitoren oder LCD-Displays, haben nun sibirische Atomraketeningenieure in Zusammenarbeit  mit chinesischen Biologen entwickelt. Und das Beste daran ist: Die Selbstreinigung funktioniert sogar über das Internet!