Der Eckpfeiler

8. Juni 2010
von Ecki
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Abschied

Bestimmt nicht für immer, aber ein Abschied aus einer bestimmten Zeit.

Auf dem Sprung

Ich bin zu froh, dass Mo noch nicht weg ist.

5. Juni 2010
von Ecki
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Bundeshäuptling

Och je, das der Horst Köhler zurück getreten ist, finde ich irgendwie schade. Sein Leibgericht war nämlich auch meines. Und das ist mehr als alles was ich mit den vorigen Bundespräsidenten gemein hatte. Gut, Köhlers Familie kam aus dem Osten, das kam die meine auch, aber zwischen Bessarabien und Tschechien liegt halt doch ein kleiner Unterschied, wie etwa zwischen Köhler und Polesny.

Na egal, jetzt soll ja der Wulff ran und von Vetretern der Volksvetreter zum gewählten Oberhaupt gemacht werden. Wir, das Volk, dürfen mal wieder nichts dazu sagen. Obwohl, sagen können wir ja schon etwas, nur wird uns nicht zugehört. Das ist wirklich schade, denn ich hätte den Vorschlag für den ultimativen Bundespräsidenten. Ein Kandidat, den jeder mag und kennt, der beste Beziehungen zu Frankreich hat und überhaupt ein edler Wilder ist.

Natürlich rede ich von Pierre Brice!

Allerdings nicht als Person, sondern als Schauspieler, der den Winnetou verkörpert. Überlegt euch mal: Winnetou, den Häuptling der Apachen als Bundespräsident zu haben hiesse, dass wir auch alle Apachen wären. Cool, oder?
Wenn unser hinterhältiger Oberschamane wieder einmal die Geschicke des Volkes der Deutsch-Apachen korrumpieren wollte: Tomahawk! Oder wenn fiese weiße Bankster unsere sauer verdiente Lebensgrundlage durch Spekulationen mit Glasperlen aus der Bahn werfen wollten: Silberbüchse!

Ich finde, es muss ein Schuss aus der Silberbüchse durch unser Land gehen. Hugh!

24. Mai 2010
von Ecki
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Auswärts futtern: Gestütsgasthof St. Johann

Heute bin ich mit Verwandten im Gestütsgasthof St. Johann zum Mittagessen eingekehrt. Erwartungsgemäß war am Pfingstmontag eine Menge los und die 5-7 Tische im Freien schon alle besetzt. Also ging es in den Hauptraum, der etwas düster wirkt, aber dennoch urig-gemütlich ist. Dort befinden sich etwa 10 lange Tische, die je etwa 16 Personen Platz bieten. Manch einen mag es befremden, mit unbekannten Menschen am gleichen Tisch zu sitzen, allerdings fördert diese Sitzordnung ungemein die Kommunikation mit anderen Gästen.
Es gibt auch noch einen Nebenraum mit kleineren Tischen, der heute allerdings von einer Gruppe besetzt war.

Gestütsgasthof St. Johann

Gestütsgasthof St. Johann

Der Gasthof befindet sich am Rand der Schwäbischen Alb, etwa 10 Autominuten von Eningen u.A. entfernt. Die Küche der Wirtsfamilie Griesinger ist rustikal-schwäbisch bei günstigen Preisen.

Das “Panierte Schweineschnitzel mit Pommes Frites und Salat”, das ich mir bestellt habe, hat sich als zwei sehr große Schnitzel mit einem Berg an Pommes entpuppt, die ich nicht komplett essen konnte. Die Panade war kross gebraten, das Fleisch sehr zart, geschmackvoll und gut gewürzt. Die Pommes waren dünn und sehr lecker, der Beilagensalat bestand aus Eichblattsalat, Karottensalat, Krautsalat und einem sehr leckeren schwäbischen Kartoffelsalat.
Gekostet hat die große Portion 12 Euro.

Einen kleinen Bissen Kalbsbraten mit Rahmsauce, Spätzle und Salat durfte ich auch probieren. Auch bei diesem Gericht war alles stimmig. Kosten:13 Euro.

Einzig das servierte Bier der Brauerei Kaiser aus Geislingen an der Steige war nicht so mein Fall, mit 2,80 Euro für das helle Hefeweizen allerdings preislich im Rahmen.

Vor dem Gasthof gibt es noch einen seperaten Biergarten, schön unter Kastanienbäumen gelegen. Dort gibt es allerdings nur “Vesper”, also kleine Gerichte wie Saitenwürstle mit Brot, sowie Kaffee und Kuchen.

Ebenfalls etwas abseits vom Gasthof liegt der Hofladen, in dem man Holzofenbrot, landwirtschaftliche Erzeugnisse und regionale Käse-und Wurstspezialitäten kaufen kann – auch an Sonn- und Feiertagen.

Biergarten des Gestütsgasthof

Geöffnet hat der Gestütsgasthof von Dienstag bis Sonntag ab 8 Uhr, warme Küche gibt es ab 11 Uhr (Vesper auch vorher). Im Sommer ist auch Montags geöffnet.

Halballee zum Fohlenhof - Anklicken zum Vergrößern

Auch zum Wandern ist diese Gegend sehr gut geeignet. Innerhalb von ca. 20 Minuten (etwa 1,5 km) ist man in gemütlicher Gangart unter einer wundervoll schattigen Halballee am Fohlenhof des Landesgestüts Marbach, Außenstelle St. Johann angelangt. Wenn man dann realisiert hat, dass das Leben kein Ponyhof ist, kann man entweder den Abstieg zum Gütersteiner Wasserfall wagen oder den Ab- und Aufstieg zum Runden Berg bei Urach machen. Wandermutige gelangen vom Fohlenhof auch zum Uracher Wasserfall oder sogar zur Ruine Hohenurach.

24. Mai 2010
von Ecki
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I got TWIDLed!

Ich habe ja fast schon ein schlechtes Gewissen, weil ich so lange nichts darüber geschrieben habe. Aber nur fast, denn ich war so überwältigt, ich musste mich erstmal sammeln. Die Jungs von “Wer ist dir lieber” (kurz WIDL) haben vor etwa drei Wochen eine neue Serie angefangen, in der sie ihre Lieblings-Twitterer zeichnen. Und das natürlich im Stil ihrer famosen WIDLs, allerdings unter dem Namen TWIDL.

Ich hatte ja schon kurz davon erzählt, dass ich eine nette Postkarte von Uli bekommen habe. Jetzt (na gut, schon etwas länger) ist die TWIDL-Serie aber öffentlich und ich lasse es mir nicht nehmen, hier den mir gewidmeten TWIDL zu zeigen.

wwwwf4: @lanka_vasa

Das TWIDL basiert auf einem schon etwas älterem Bild meiner Wenigkeit. Der Monolith, auf dem ich stehe, symbolisiert den “Eckpfeiler”, auf den ihr hoffentlich alle steht. Das euphorische Publikum hätte ich gerne.

Vielen Dank, liebes WIDL-Team, ich war echt überrascht und freue mich riesig darüber, geTWIDLt worden zu sein! Und natürlich auch herzlichen Dank für das Päckchen mit dem Mini-Aufsteller.

Dieser und die anderen TWIDLs unterliegen einer Creative Commons Lizenz, die man hier nachlesen kann.

24. Mai 2010
von Ecki
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Du merkst…

… dass du auf der rauhen Schwäbischen Alb angekommen bist, wenn du Verkehrszeichen siehst, die eigentlich seit letztem Jahr abgeschafft sind.

Rindvieh galore!

Na gut, es gilt eine Übergangsfrist von 10 Jahren, bis die Schilder von den Gemeinden endgültig entfernt werden müssen.

Eigentlich könnte man ja die ausgemusterten Schilder sammeln und dann, einer neuen Bedeutung zugeführt, wieder aufstellen. Zum Beispiel neben den Ortseingangsschildern von Dörfern oder Städten, in deren Gemeinderat die NPD, eine der PRO-Initiativen oder ähnliche Gruppierungen vertreten sind. Rindvieh galore!

Oder aber um die Bannmeile (warum eigentlich Meile? Hallo, metrisches System!) rund um den Berliner Bundestag. Da müsste man die Bedeutung allerdings abermals anpassen: Achtung Stimmvieh, hier habt ihr nichts zu melden!