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Auswärts futtern: Gestütsgasthof St. Johann


2010
05.24

Heute bin ich mit Verwandten im Gestütsgasthof St. Johann zum Mittagessen eingekehrt. Erwartungsgemäß war am Pfingstmontag eine Menge los und die 5-7 Tische im Freien schon alle besetzt. Also ging es in den Hauptraum, der etwas düster wirkt, aber dennoch urig-gemütlich ist. Dort befinden sich etwa 10 lange Tische, die je etwa 16 Personen Platz bieten. Manch einen mag es befremden, mit unbekannten Menschen am gleichen Tisch zu sitzen, allerdings fördert diese Sitzordnung ungemein die Kommunikation mit anderen Gästen.
Es gibt auch noch einen Nebenraum mit kleineren Tischen, der heute allerdings von einer Gruppe besetzt war.

Gestütsgasthof St. Johann

Gestütsgasthof St. Johann

Der Gasthof befindet sich am Rand der Schwäbischen Alb, etwa 10 Autominuten von Eningen u.A. entfernt. Die Küche der Wirtsfamilie Griesinger ist rustikal-schwäbisch bei günstigen Preisen.

Das “Panierte Schweineschnitzel mit Pommes Frites und Salat”, das ich mir bestellt habe, hat sich als zwei sehr große Schnitzel mit einem Berg an Pommes entpuppt, die ich nicht komplett essen konnte. Die Panade war kross gebraten, das Fleisch sehr zart, geschmackvoll und gut gewürzt. Die Pommes waren dünn und sehr lecker, der Beilagensalat bestand aus Eichblattsalat, Karottensalat, Krautsalat und einem sehr leckeren schwäbischen Kartoffelsalat.
Gekostet hat die große Portion 12 Euro.

Einen kleinen Bissen Kalbsbraten mit Rahmsauce, Spätzle und Salat durfte ich auch probieren. Auch bei diesem Gericht war alles stimmig. Kosten:13 Euro.

Einzig das servierte Bier der Brauerei Kaiser aus Geislingen an der Steige war nicht so mein Fall, mit 2,80 Euro für das helle Hefeweizen allerdings preislich im Rahmen.

Vor dem Gasthof gibt es noch einen seperaten Biergarten, schön unter Kastanienbäumen gelegen. Dort gibt es allerdings nur “Vesper”, also kleine Gerichte wie Saitenwürstle mit Brot, sowie Kaffee und Kuchen.

Ebenfalls etwas abseits vom Gasthof liegt der Hofladen, in dem man Holzofenbrot, landwirtschaftliche Erzeugnisse und regionale Käse-und Wurstspezialitäten kaufen kann – auch an Sonn- und Feiertagen.

Biergarten des Gestütsgasthof

Geöffnet hat der Gestütsgasthof von Dienstag bis Sonntag ab 8 Uhr, warme Küche gibt es ab 11 Uhr (Vesper auch vorher). Im Sommer ist auch Montags geöffnet.

Halballee zum Fohlenhof - Anklicken zum Vergrößern

Auch zum Wandern ist diese Gegend sehr gut geeignet. Innerhalb von ca. 20 Minuten (etwa 1,5 km) ist man in gemütlicher Gangart unter einer wundervoll schattigen Halballee am Fohlenhof des Landesgestüts Marbach, Außenstelle St. Johann angelangt. Wenn man dann realisiert hat, dass das Leben kein Ponyhof ist, kann man entweder den Abstieg zum Gütersteiner Wasserfall wagen oder den Ab- und Aufstieg zum Runden Berg bei Urach machen. Wandermutige gelangen vom Fohlenhof auch zum Uracher Wasserfall oder sogar zur Ruine Hohenurach.

Du merkst…


2010
05.24

… dass du auf der rauhen Schwäbischen Alb angekommen bist, wenn du Verkehrszeichen siehst, die eigentlich seit letztem Jahr abgeschafft sind.

Rindvieh galore!

Na gut, es gilt eine Übergangsfrist von 10 Jahren, bis die Schilder von den Gemeinden endgültig entfernt werden müssen.

Eigentlich könnte man ja die ausgemusterten Schilder sammeln und dann, einer neuen Bedeutung zugeführt, wieder aufstellen. Zum Beispiel neben den Ortseingangsschildern von Dörfern oder Städten, in deren Gemeinderat die NPD, eine der PRO-Initiativen oder ähnliche Gruppierungen vertreten sind. Rindvieh galore!

Oder aber um die Bannmeile (warum eigentlich Meile? Hallo, metrisches System!) rund um den Berliner Bundestag. Da müsste man die Bedeutung allerdings abermals anpassen: Achtung Stimmvieh, hier habt ihr nichts zu melden!

Ob er wohl noch fährt?


2009
05.30

Mitten in Eningen, das am Rand der Schwäbischen Alb liegt, steht dieser Trabant. Er hat zwar einen platten Reifen, sieht aber ansonsten noch recht gut aus. Ist das eigentlich “bananengelb”?

trabbi

Irgendwie witzig, fast 20 Jahre nach dem Mauerfall dieses Stück Ostdeutschland hier zu sehen.

Heuschnupfen vs. Grippe


2009
04.19

Diese beiden Fieslinge tragen gerade im meinem Körper einem Kampf um den Titel der hinterhältigsten Plage aus. Deshalb ist es zur Zeit etwas ruhig hier und wird es auch die nächsten Tage noch sein.

Tübinger Webmontag


2008
08.01

Das Tübinger “Webmontägle” beziehungweise der “Tübinger Webmontag” ist ein Treffen von Bloggern aus der Region Tübingen, Reutlingen und der Schwäbische Alb. Wir treffen uns um uns in netter Runde über Themen wie Web 2.0, Social Networks, regionale Besonderheiten oder den neuesten Scheiß Trend in der Blogosphäre auszutauschen. Oder um einfach nur zu reden und Spaß zu haben. Die Themen liegen ganz bei den Teilnehmern.

Erstmals fand der Tübinger Webmontag letztes Jahr am 11. September 2007 statt und zwar an einem Dienstag. Aber Uli und Ecki, die Initiatoren des ersten Webmontags, erkannten schnell, das Dienstag der neue Montag ist.

Jetzt ist es bald wieder soweit, am Montag, den 1. September um 18 Uhr steht der nächste Webmontag an. Eingeladen sind alle Blogger aus der Gegend, aber auch Blogger, die weite Wege nicht scheuen (wie Anna).
Wir planen bisher, einen Stocherkahn zu mieten und uns gemütlich auf dem Neckar herumstochern zu lassen. Dazu gibt es es eine Kleinigkeit zu Essen und Getränke. Danach ist ein gemütlicher Umtrunk in der “Wurstküche” angedacht.

Wer also Interesse hat ist herzlich eingeladen, am 2ten Webmontag in Tübingen teilzunehmen. Allerdings wäre eine kurze Anmeldung per Kommentar ganz nett.

Teilnehmer bisher sind: