Der vierte Teil der Geschichte um den Elfen Cuderon. Diesmal passt Subway to Sallys “Die Schlacht” perfekt zum Geschehen. Das “Video” dazu muss man ja nicht anschauen.
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Der dritte Teil der Geschichte fällt aus dramaturgischen Gründen etwas kürzer aus. Aber auch, weil es außer Jens bisher keine Fans gibt.
Also wenn euch die Geschichte bisher gefallen hat, würde ich mich über Feedback freuen. Auch über Verbesserungsvorschläge.
Musikalisch hervorragend zu diesem Teil passt Dead Can Dance mit Saltarello.
Zum ersten, zum zweiten und zum dritten Teil geht es nach dem Klick.
Wie ich Jens versprochen habe, geht es heute weiter mit der Geschichte um das kleine Elbendorf Od´Whair. Den ersten Teil gab es hier zu lesen, passende Musik gibt es hier und weiter geht es nach dem Klick.
Vor ein paar Jahren war ich begeisterter Spieler eines Online-Rollenspiels namens Illarion. Ich habe dort einen Elfen namens Cuderon gespielt und zu diesem Charakter eine Geschichte erfunden, die ich hier veröffentlichen will.
Es war ein unruhiger Nachmittag, die Bäume vor dem Marktplatz wiegten sich im ungestümen Wind. Rote und braune Blätter wirbelten noch verspielter als sonst die Kinder durch die engen, ungepflasterten Gassen Od´Waihrs und verfingen sich in ihrem tollem Spiel in den geschlossenen Läden der Fenster der reicheren Bürgern.
Langsam, vom steten Auf und Ab des Windes verschont, bahnt sich ein einzelnes grünes Blatt den Weg zur einzigen Schenke der winzigen Stadt, wo es einen Weg durch die Spalte unter der verzierten und mit Eisen beschlagene Tür findet und liegen bleibt.
Am einzigen zu dieser frühen Stunde besetzten Tisch sitzen fünf Elben und unterhalten sich mit ruhiger Stimme. Der sichtbar Älteste von ihnen, gekleidet in edlem Tuch, doch nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand der Mode, schaut gramerfüllt auf die anderen vier, deren Kleidung ebenso von ihrem hohen Stand zeugt. Nicht einer von ihnen ist in der Stimmung, wie sonst üblich, eine alte Weise zu Erbauung der anderen anzustimmen und auch die sonst anwesenden Spielleute sind um diese Zeit noch nicht eingetroffen. Mit einem Wink bedeutet der Älteste der Schankmaid, noch einen Krug des lieblichen Weines zu bringen, der so vortrefflich in den landeinwärts gelegenen Hügeln des Dorfes gedeiht.
„Den könnt ihr jetzt sicher brauchen, meine Söhne. Und auch ihr, Kaaedan, möchtet bestimmt nicht nur eure Feder befeuchten.”
Kaaedan war der Schreiber und Vogt der Familie, der geduldig seit etlichen Jahrhunderten darauf wartete, dass letztlich einmal wieder etwas in der nunmehr 400-jährigen Geschichte des Grafen von Od´Waihrs geschah. Das Leben in diesem verschlafenem Dorf war nicht gerade das, was der Schreiber als bemerkenswert betrachtete und er hatte viel Zeit, sich anderen Dingen zu widmen. Meist musste er sich mit kurzweiligen Geschichten wie Pachtverträge an irgendwelchen kurzlebigen Halblingen und Menschen abgeben, was ihm gar sehr zum Greul wurde. Diese unüberlegten und kurzsichtigen Wesen bedeuteten immer wieder Ärger in der Geschichte Od´Waihrs und doch hatte sie sein Herr, Graf Gwoeron von Od´Waihr, in sein Herz geschlossen.
Weiter geht es nächsten Donnerstag - wenn ihr wollt.
Gesagt