Gestern sah ich die ersten Plakate – New Model Army spielen in der Nähe! Erst konnte ich nicht glauben, dass sie im doch eher kleinen Sudhaus in Tübingen spielen, schließlich habe ich sie die letzten Male immer in größeren Hallen in Stuttgart live gesehen. Doch dann habe ich mich daran erinnert, dass sie irgendwann in den 80ern sogar im Club Thing gespielt haben, der damals in der Metzinger Steffansmühle zuhause war. Heute stehen in der Gegend nur noch Glaspaläste, die Nike, Boss oder andere “Outlets” beherbergen. Aus dem Eigenbedarf der Schreinerei in der Steffansmühle wurde damals in kürzester Zeit ein Laden für Herrenausstattung, aus Subkultur schnelllebige Konsumkultur.
Viele Metzinger begrüßen dieses neue Metzingen, ich finde es langweilig, billig und oberflächlich. Stichwort Gentrification, die “Schwaben” eben. Wenn in ein paar Jahren die Outlet-City ihren Reiz verloren hat, ist die Innenstadt verschandelt und die nicht mehr instand gehaltenen Bauten mit ihren riesigen Glasfassaden werden trauriger wirken als jedes alte, nicht renovierte Stadthaus das zuvor an dieser Stelle stand. Die verstaubten und leeren Fenster der Gebäude werden gespenstischer wirken als jede Ghost Town in den Great Plains, denn in denen hat wenigstens irgendwann jemand gelebt.
Ich werde mich dann noch immer an die tollen Stunden damals im Club Thing in der Reutlinger Straße erinnern. Und dann werde ich mich in den Club Thing setzen, der mittlerweile am Stadtrand zuhause ist, ein Bier trinken und New Model Army hören.
Es hat zwar etwas gedauert, da ich die letzten Tage absolut keine Lust auf bloggen hatte, aber hier ist meine kleine Rückschau auf den 2. Tübinger Webmontag. Sehr viel zu schreiben gibt es nicht mehr, Lars hat das nämlich schon recht ausführlich getan. Aber ein paar Bilder gibt es auf jeden Fall und die brauchen zumindest eine kurze Erklärung.
Am Montag ist es soweit, der Tübinger Webmontag (Webmontägle gefällt mir irgendwie besser) steht an. Wir treffen uns um 18 Uhr an der Bootsanlegestelle bei der Tübinger Jugendherberge, das ist in der Hermann-Kurz-Straße.
sowie vielleicht Yannik vom momentan nicht erreichbaren phos4.de.
Für die Getränke-Basics wie Cola, Wasser und Bier während der Fahrt sorgen Anna und ich, wer etwas anderes will oder nur auf Exoten wie Fritz-Kola steht, bringt das bitte selbst mit. Ich weiß nicht, ob Uli sich über eine kleine Beteiligung an der Stocherkahnmiete freuen würde, denke aber schon.
Nach der Fahrt ist dann ein Tisch für 8 Personen in der Wurstküche reserviert.
Update:
So, kurzer Zwischenstand: Ob wir Kahn fahren oder nicht, entscheidet sich je nach Wetterlage heute Nachmittag. Der Treffpunkt bleibt trotzdem so wie er ist, nur ca. 50 m weiter östlich.
Ich habe einen Tisch für 7 Personen für 18.30 Uhr in der Wurstküche bestellt mit Option bei gutem Wetter erst um 19.45 Uhr dort aufzutauchen.
Bei schlechtem Wetter gehen wir also gemeinsam gleich vom Treffpunkt zur Wurstküche, bei gutem Wetter wird wie geplant gestochert und danach in die Wurstküche weiter gezogen.
Fragen, Kritik oder Anmerkungen bitte in die Kommentare schreiben, neue Anmeldungen natürlich auch gerne. Ich freue mich schon.
Das Tübinger “Webmontägle” beziehungweise der “Tübinger Webmontag” ist ein Treffen von Bloggern aus der Region Tübingen, Reutlingen und der Schwäbische Alb. Wir treffen uns um uns in netter Runde über Themen wie Web 2.0, Social Networks, regionale Besonderheiten oder den neuesten Scheiß Trend in der Blogosphäre auszutauschen. Oder um einfach nur zu reden und Spaß zu haben. Die Themen liegen ganz bei den Teilnehmern.
Erstmals fand der Tübinger Webmontag letztes Jahr am 11. September 2007 statt und zwar an einem Dienstag. Aber Uli und Ecki, die Initiatoren des ersten Webmontags, erkannten schnell, das Dienstag der neue Montag ist.
Jetzt ist es bald wieder soweit, am Montag, den 1. September um 18 Uhr steht der nächste Webmontag an. Eingeladen sind alle Blogger aus der Gegend, aber auch Blogger, die weite Wege nicht scheuen (wie Anna).
Wir planen bisher, einen Stocherkahn zu mieten und uns gemütlich auf dem Neckar herumstochern zu lassen. Dazu gibt es es eine Kleinigkeit zu Essen und Getränke. Danach ist ein gemütlicher Umtrunk in der “Wurstküche” angedacht.
Wer also Interesse hat ist herzlich eingeladen, am 2ten Webmontag in Tübingen teilzunehmen. Allerdings wäre eine kurze Anmeldung per Kommentar ganz nett.
Gestern Abend drehte sich im Tübinger Club Voltaire alles um Nichts. Nichts zu sehen, Nichts zu hören, Nichts zu essen, Nichts zu trinken. Geladen zu dieser Nichtigkeit hatten Uli und Wog, die gemeinsam ein Buch über das Nichts geschrieben haben und dieses der begeisterten Öffentlichkeit vorstellten.
Aus Münster angereist war der Nichts-Archivar und Künstler Stephan US, der einen “Performativen Vortrag über das Nichts” hielt.
An dieser Stelle Danke an die Veranstalter für einen gelungenen Abend. Und ein kleiner Rückblick in Bildern:
pEtEr & NieLow feiern heute Jubiläum. Ihr Blog wird 3 Jahre alt.
Hurra!
Entschleunigung
Das man im Alter allgemein etwas langsamer wird, ist natürlich. Aber das die Verwaltung eines Altenheims knapp über ein Jahr braucht, um mir eine Absage auf ein Bewerbungsschreiben zu schicken, ist seltsam.
Vielleicht färbt die Langsamkeit ja auch ab?
#iranelection
Unter diesem Twitter-Hashtag (#iranelection) gibt es zur Zeit die aktuellsten Meldungen um die Wahl im Iran und was darum geschieht. Mit Vorsicht zu geniessen sind die Meldungen trotzdem, da du ja nie wissen kannst, von wem sie stammen.
pEtEr von den Blogrebbellen sammelt und verbreitet ebenso Informationen und aktualisiert sie je nach Kenntnisstand. Das Badge unten links stammt im übrigen auch von ihm und ist echt recht leicht einzubinden.
So, kurzer Zwischenstand: Ob wir Kahn fahren oder nicht, entscheidet sich je nach Wetterlage heute Nachmittag. Der Treffpunkt bleibt trotzdem so wie er ist, nur ca. 50 m weiter östlich.
Ich habe einen Tisch für 7 Personen für 18.30 Uhr in der Wurstküche bestellt mit Option bei gutem Wetter erst um 19.45 Uhr dort aufzutauchen.
Bei schlechtem Wetter gehen wir also gemeinsam gleich vom Treffpunkt zur Wurstküche, bei gutem Wetter wird wie geplant gestochert und danach in die Wurstküche weiter gezogen.