Gestern war ja Heillige Drei Könige, der Tag, an dem traditionell die Weihnachtsbäume entsorgt werden. In Schweden werden da ja sogar alte Möbel entsorgt, wenn man der Werbung eines dort ansssäsigen Möbelhauses glauben darf. Hier bei uns im pietistischen Kernland holt sie der CVJM ab, der daraus Holzscheite und leicht entflammbares Reisig für Hexenverbrennungen gewinnt und dafür auch noch “für einen guten Zweck” bezahlt wird.
Um einiges cooler ist da allerdings die Lösung, die sich ein paar Amerikaner einfallen lassen haben. Nach dem Motto “An der Spitze ist ein Stern, also gehört es in den Weltraum” haben sie 32 Raketen an ihrem ausgedienten Weihnachtsbaum befestigt und ihn gen Himmel befördert. Yeah!
Das war das Motto der Inchtabokatables, einer meiner liebsten Bands (Inschta-was? war die häufigste Frage nach der Frage, was da überhaupt gerade läuft). Leider haben sie sich 2002 ausgeklinkt und machen 11 Jahre Pause nach 11 Jahren Bühnenpräsenz.
Ihre Musik höre ich allerdings noch immer recht gerne und der Song “Keep in mind” ist einfach mitreißend, fordernd und aktuell.
So heißt das neue Album von Madness, das diesen Freitag in Deutschland veröffentlicht wird. Ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd darauf, zu Madness’ leichten und eingängigen Ska zu zappeln und zu wackeln und überhaupt seltsame Bewegungen dazu zu machen. Die mache ich allerdings jetzt schon, während ich die letzte Single “Sorry” höre.
Ein interessantes und aufklärendes Video im Stil der “Du bist Deutschland”-Kampagne. In zwei Minuten wird erklärt, mit welchen Maßnahmen wir überwacht und ausgespitzelt werden – von unserer Regierung, die uns anscheinend alle für mögliche Terroristen hält.
Unglaublich, wie man über Umwege einen alten Ohrwurm wiederfinden kann. Gehört habe ich den Song zum ersten Mal 97/98 auf einem Mixtape von Andi, mit dem ich damals ziemlich gut befreundet war und der bei der gleichen sozialen Einrichtung Zivildienst gemacht hat, in der ich zu der Zeit die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger absolvierte. Sein Dienst war irgendwann vorbei, ich zog nach Freiburg und wir haben uns völlig aus den Augen verloren.
Das Tape ging mir bei einem meiner Umzüge verloren und ich wusste nur noch, das es in diesem Lied um ein “black t-shirt” und “money back” ging. Nun erzählte Lukas von Coffee And TV schon öfter mal von seiner mittlerweile aufgelösten und Live verpassten Lieblingskombo “Ben Folds Five”. Und bei so viel Hingabe habe ich einfach mal Youtube nach Ben Folds durchsucht. Tada!
Ben Folds Five mit “Song for the dumped” ist einfach nur genial!
pEtEr & NieLow feiern heute Jubiläum. Ihr Blog wird 3 Jahre alt.
Hurra!
Entschleunigung
Das man im Alter allgemein etwas langsamer wird, ist natürlich. Aber das die Verwaltung eines Altenheims knapp über ein Jahr braucht, um mir eine Absage auf ein Bewerbungsschreiben zu schicken, ist seltsam.
Vielleicht färbt die Langsamkeit ja auch ab?
#iranelection
Unter diesem Twitter-Hashtag (#iranelection) gibt es zur Zeit die aktuellsten Meldungen um die Wahl im Iran und was darum geschieht. Mit Vorsicht zu geniessen sind die Meldungen trotzdem, da du ja nie wissen kannst, von wem sie stammen.
pEtEr von den Blogrebbellen sammelt und verbreitet ebenso Informationen und aktualisiert sie je nach Kenntnisstand. Das Badge unten links stammt im übrigen auch von ihm und ist echt recht leicht einzubinden.