Unglaublich, wie man über Umwege einen alten Ohrwurm wiederfinden kann. Gehört habe ich den Song zum ersten Mal 97/98 auf einem Mixtape von Andi, mit dem ich damals ziemlich gut befreundet war und der bei der gleichen sozialen Einrichtung Zivildienst gemacht hat, in der ich zu der Zeit die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger absolvierte. Sein Dienst war irgendwann vorbei, ich zog nach Freiburg und wir haben uns völlig aus den Augen verloren.
Das Tape ging mir bei einem meiner Umzüge verloren und ich wusste nur noch, das es in diesem Lied um ein “black t-shirt” und “money back” ging. Nun erzählte Lukas von Coffee And TV schon öfter mal von seiner mittlerweile aufgelösten und Live verpassten Lieblingskombo “Ben Folds Five”. Und bei so viel Hingabe habe ich einfach mal Youtube nach Ben Folds durchsucht. Tada!
Ben Folds Five mit “Song for the dumped” ist einfach nur genial!
Städte-Bashing ist ja zur Zeit schwer im Trend. Ich glaube, das macht sogar ziemlich Spaß und ist vor allem unterhaltsam. Also genau das, was wir hier in der langweiligen schwäbischen Provinz brauchen. Hier also ein paar Dinge, wegen denen ich Berlin nicht mag.
Seltsame Leute. Quasi die selbe Crew, die früher Bonn unerträglich gemacht hat, tut dies heute in Berlin. Die Berliner finden es toll und überreichen ihnen ihre neue Behausung sogar als Geschenk.
Das sie ein paar Jahre später vor der Hütte nicht mehr machen können, was sie wollen, war bestimmt einkalkuliert.
Das Matt gerne in mehr oder weniger exotischen und weit entfernten Ländern tanzt, wissen wir ja. Was macht aber Matts Freundin, wenn Matt mal wieder in Timbuktu seinen Ententanz aufführt?
Dieses Amateur-Ska-Punk-Soul-Folk Musikvideo aus dem koreanischen Fernsehen ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert:
Erstens spielt die Band live im Fernsehstudio. Kein Playback, kein doppelter Boden, alles echt.
Zweitens ist der Drummer eine echte Rampensau. Die Sängerin schaut ja schon ganz gut aus, aber der Schlagzeuger stielt ihr komplett die Show. Jackie Chan alike haut er virtuos auf Hi-Hats und Becken, gegen Ende ist sogar eine Headbang-Einlage drin! Genial!
... hinter einem "Nazis raus"-Transparent her zu marschieren, dann ist das schon eine coole Sache. So geschehen in Zwickau, wo lokale Rechte scheinbar versuchen, die Montagsdemonstrationen zu unterwandern und für sich zu vereinnahmen. Die Veranstalter der Demo haben kurzerhand und von den Braunköpfen erstmal unbemerkt das vorderste Transparent ausgetauscht.
Mehr dazu und ein Video der Aktion auf YouTube gibt es bei Sleaze zu sehen. Ich wünschte nur, mein sächsisch wäre besser. ;)
Zitat des Tages
Ich freu mich,
wenn es regnet,
denn wenn ich mich nicht freue,
regnet es auch.
(Karl Valentin)
Großputz
In einer gnadenlos radikalen Putzaktion habe ich Twitter und Last.FM aus der Sidebar geworfen. Twitter deshalb, weil ich mich dort abgemeldet habe (war nix für mich, diese Selbstverstümmelung auf 140 Zeichen) und Last.FM, weil es wahrscheinlich eh keinen interessiert, welche Musik ich gerade höre.
Gesagt